Neue Forschungen im Pflanzenschutz

Hier stellen junge Wissenschaftler ihre Arbeiten vor.

Foto: Zuckerrübenverband Worms

Rüben: Alarmstufe gelb

Viren verursachten 2020 massive Probleme. Tolerante Sorten, Nematoden und biologische Mittel werden jetzt zur Bekämpfung der Viren und ihrer Vektoren verstärkt untersucht.

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Foto: Männel

Blattläuse besser kontrollieren

Mit welcher Strategie sich Virusvektoren in Leguminosen kontrollieren lassen, zeigen Milan Männel, Verena Haberlah-Korr und Monika Heupel.

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Mit UV-Licht früh Infektionen aufspüren

Pflanzen reagieren auf Stress mit der Bildung bestimmter Inhaltsstoffe. Diese zeigen unter UV-Licht »spektrale Signaturen«. Auf diese Weise lassen sich z. B. Resistenzen im Zuge der Züchtung effizient aufspüren, berichten Anna Brugger, Ulrike Steiner und Anne-Katrin Mahlein.

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Foto: Paulus

Pflanzenkrankheiten mittels Drohnen erkennen

Die multispektrale Drohnenfernerkundung bietet ein großes Potential, die Befallsstärke von Krankheiten präzise zu messen. Visuelle Bonituren bei Sonne und Regen wären dann nicht mehr nötig.

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Foto: Flath

Wie lässt sich Schwarzrost im Weizen bekämpfen?

Mit dem Klimawandel kommen neue »alte« Pathogene wie der Schwarzrost erneut zum Vorschein. Jens Ehlers hat herausgefunden, mit welchen Wirkstoffen und zu welchen Terminen er sich am besten bekämpfen lässt.

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Foto: agrar-press

So passt sich Septoria-Blattdürre den Fungiziden an

Der Erreger der Septoria-Blattdürre versucht sich mit verschiedenen Mechanismen auch gegen Azole zu wehren. Wie funktioniert das und wo findet man Unterschiede?

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Foto: Pannwitt

Hühnerhirse im Mais langfristig regulieren

Reichern sich Samen der Hühnerhirse im Boden an, kann das zum Problem werden. Heike Pannwitt zeigt, dass auch später erscheinende Pflanzen eine Behandlung »verdienen« und wie Mäuse und Laufkäfer dabei helfen.

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Beize: Mikroorganismen statt Chemie?

Können Mikroorganismen mit einer chemischen Saatgutbeize mithalten? Unter kontrollierten Bedingungen ja, hat Jannika Drechsel herausgefunden. Im Freiland ließ sich das leider nicht bestätigen.

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Foto: Bönisch

Die natürlichen Feinde bleiben aktiv

Verändert sich mit dem Rückgang der Artenvielfalt auch die »funktionale Biodiversität«, also das Verhältnis von Nützlingen und Schädlingen? Elisabeth Bönisch hat langjährige Daten dazu ausgewertet.

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Foto: Hausmann

Droplegs für alle Fälle?

Die Dropleg-Technik vermeidet vor allem Nebenwirkungen gegenüber wichtigen Nützlingen. Bei starkem Schädlingsauftreten sollten Sie aber wie gewohnt von oben in die Blüten behandeln, sagt Johannes Hausmann.

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Foto: Thiel

Lohnt sich der Aufwand für Feldkontrollen?

Zentrale Instrumente des Integrierten Pflanzenschutzes gegen Schadinsekten sind Schadschwellen und Feldkontrollen. Aber an letzteren hapert es, zeigen Lukas Thiel, Marcus Mergenthaler und Verena Haberlah-Korr.

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Foto: Luth

Problem erkannt, Problem gebannt

Manchmal braucht es für Veränderungen einen Anstoß. So ging es einem Betrieb in Thüringen, nachdem David Luth dessen Pflanzenschutz-Intensität analysiert hatte.

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Mehr Wasser durch Mykorrhiza-Pilze?

Mykorrhizen können die Trockenheitsresistenz der Kulturpflanzen erhöhen. Das wird durch die vergrößernde Oberfläche des Pilzmyzels hervorgerufen, das Ressourcen in bis zu 50 cm Entfernung zur Wurzel erschließen kann. Aber können sie auch Wasser aus den Feinporen extrahieren, die ansonsten für die Pflanzenwurzeln nicht zu erschließen wären? Das wollen Namid Krüger und Matthias Beyer von der TU Braunschweig zusammen mit Dr. Falko Feldmann vom JKI herausfinden.

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Strom als Herbizidersatz?

An der TU Bingen untersucht Benjamin Klauck die Wirkung und mögliche Folgen eines elektrophysikalischen Verfahrens  auf das Bodenleben. Erste Versuche konnten eine hohe Wirksamkeit der Kartoffelkrautsikkation sowie Erfolge bei der Bekämpfung von Problemunkräutern bestätigen. Regenwürmer wurden dabei nicht negativ beeinflusst.

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