Sauen im Deckzentrum mit Stroheinstreu

Portrait. Mit Außenklima flexibel bleiben

Die Sauen im Betrieb Kreißig bekommen viel frische Luft. Der Wartebereich ist schon seit vielen Jahren ein Offenstall. Im neu gebauten Deckzentrum verfolgt man dieses Konzept weiter – auch weil die Hallenbauweise alle Optionen für die Zukunft offen hält.

Ein Güllebehälter mit Schwimmschicht

Güllelagerung. Künftig nur abgedeckt?

Behälter zur Lagerung von Gülle müssen ab Dezember eine Abdeckung haben. Was zählt dazu? Reicht eine Schwimmschicht, muss es eine Folie oder ein Zeltdach sein? Und welche Kosten entstehen?

Kühe auf einer Weide

Niederlande. Was bewirkt Weidegang?

Welchen Einfluss haben Weideintensität und -dauer auf Produktions- bzw. Gesundheitsmerkmale bei Kühen? Das hat eine niederländische Studie ausgewertet.

Schweinestall mit Auslauf

Mehrflächenbuchten. Wie bleiben feste Flächen sauber?

Planbefestigte Bodenbereiche in Mastställen entwickeln sich schnell zur Arbeitsfalle, wenn sie verkotet sind. Eine am Tierverhalten ausgerichtete Buchtenstruktur verhindert das. Die Gestaltung des Auslaufs hat dabei auch Einfluss auf die Sauberkeit im Innenbereich des Stalls, zeigt Svenja Opderbeck.

Nahaufnahme Kuhmaul

Versorgungsempfehlungen. Jetzt geht’s an die Umsetzung

Die Bedingungen der Milchviehhaltung, aber auch die Kühe selbst haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Deshalb war es überfällig, auch die Fütterungsempfehlungen anzupassen. Detlef Kampf berichtet über die wichtigsten Neuerungen.

Sau in Abferkelbucht beim Säugen

Bewegungsbuchten. So könnte es gehen

Für die einen sind sie nur eine Übergangslösung – für die anderen das Maximum dessen, was möglich ist. Wie tiergerecht Bewegungsbuchten tatsächlich sind und wie sich die darin aufgezogenen Ferkel über die Säugezeit hinaus entwickeln, erläutert Eckhard Meyer.

Kühe auf der Weide

Mikroplastik. Nicht nur ein Problem für Fische

Dass Mikro- und Nanoplastikteilchen ein Umweltproblem sind, ist vor allem aus den Ozeanen bekannt. Welche Auswirkungen

sie auf Nutztiere haben, ist bisher noch ziemlich unerforscht.

Kälber im gemeinsamen Iglu

Kälber. Gemeinsam gestärkt fürs Leben

Eine frühe paarweise Haltung von Kälbern führt zu einer besseren Entwicklung und einem guten Sozialverhalten. Dadurch haben Färsen später weniger Probleme, in der Milchviehherde zurechtzukommen. Jason Hayer stellt neue Erkenntnisse dazu vor.

Ferkel im Aufzuchtstall

Schweinehaltung. Sauberere Festflächen mithilfe von KI

Ob feste Flächen sauber bleiben, hängt nicht zuletzt am Stallklima. So zeigen Schweine durch ihr Liegeverhalten frühzeitig an, ob es zu warm, zu kalt oder zugig ist. Wie sich das mithilfe von KI nutzen lässt, um das Anlegen von Kotecken zu verhindern, haben wir Hanna Schuldt gefragt.

Neuer Kuhstall Versuchsbetrieb Gladbacher Hof

Forschung. Intensiv und extensiv in einem Stall

Wie lassen sich Umwelt- und Klimaziele erreichen, ohne die Produktivität zu gefährden? Das ist auch auf einem Versuchsbetrieb der Universität Gießen die zentrale Frage. Der notwendige Neubau eines Milchviehstalles war vor einigen Jahren der Impuls für

ein großes Forschungsvorhaben.

Portrait Alice Nack

Verlängerte Laktation. »Unser Betrieb hat enorm profitiert.«

Bessere Besamungsergebnisse, die passende Anzahl Kälber, keine Verfettung der Kühe – das sind einige der Vorteile, die die Verlängerung der Laktation der Agrargenossenschaft Uckermark gebracht hat. Allerdings musste dafür im Management einiges angepasst werden.

Schweine im Stall

Integration. Eine neue Dynamik

Die Produktionskette Schweinefleisch ist dichter zusammengerückt, das zeigt die Zunahme an festen Lieferbeziehungen. Was sind die Treiber und bis zu welchem Grad ist die Schweinefleischerzeugung in Deutschland überhaupt integrationsfähig? Eine Analyse von Albert Hortmann-Scholten.

Luftbild Betrieb Riedl

Portrait. »Wir müssen weniger austauschbar sein«

Eine durchdachte Produktionskette und das Eingehen auf Anforderungen der Abnehmer machen den Betrieb Riedl zu einem attraktiven Partner für Schlachter und LEH. Entscheidend für Gespräche auf Augenhöhe ist aber die Größe.

Neugeborene Ferkel säugen

Oxytocin kann Kolostrumversorgung verbessern

Die Kolostrumversorgung direkt nach der Geburt ist für Ferkel entscheidend. Aber es kommt immer wieder vor, dass einzelne Tiere zu wenig Kolostrum bekommen. Eine hoch dosierte Oxytocingabe kann die Versorgung verbessern.

Portrait Chrisitin Benecke

Meinung Schweinehaltung. Wir haben uns verrannt

Politik und Gesellschaft fordern mehr Tierwohl, die Streichung des Bundesförderprogramms zum Umbau der Tierhaltung setzt ein gegenteiliges Signal: Es ist kein Geld dafür da.

Eine Landwirtin zeigt ein Smartphone, auf dem virtuelle Zäune ersichtlich sind

Virtuelle Zäune. Die Technik ist praxisreif

Tiere auf der Weide ohne Umzäunung – die Technik dafür ist verfügbar. Allerdings sind virtuelle Zäune bei uns noch nicht zugelassen. Sjoerd Hofstee beschreibt, wie die Systeme in anderen Ländern genutzt werden.

Milchkühe fressen

Grundfutter I. Wo können Sie ansetzen?

Futterbau, Ertragserfassung und Fütterungsprozess – das sind einige der Punkte entlang der Futterkette, die sich mithilfe von Technik und Sensoren effizienter gestalten lassen.

Ein Radlader verdichtet Maissilage im Silo

Grundfutter II. Effekte auf den CO2-Fußabdruck

Die Qualität und Effizienz entlang der Kette zur Grundfutterproduktion ist mitentscheidend dafür, welche Umweltauswirkungen, Treibhausgasemissionen und Kosten der gesamte Produktionsprozess verursacht. Den Blick für die betriebsindividuellen Stellschrauben zu schärfen, die einen Einfluss auf die Höhe der Emissionen haben, lohnt sich deshalb.

Ein Traktor mäht Gras

Versuchsergebnisse. Effizienz vom Grashalm bis zur Kuh

Optimierungspotential entlang der Produktionskette der Milcherzeugung gibt es in jedem Betrieb. Oft sind zwar genügend Daten erfasst, aber sie müssten besser abgeglichen und verknüpft werden. Das soll ein gemeinsames Projekt von Krone, smaXtec und Siloking ermöglichen.

Luftbild Milchviehbetrieb

Portrait. »Vorher haben wir uns im Kreis gedreht«

Lange konnte Michael Jünck die hohe Milchleistung seiner Herde nicht weiter steigern. Diese Grenze überschritt er erst, als er das Grundfutter, die Trockenstehperiode und die Kälberaufzucht neu organisierte.