Die Feldsaaten Freudenberger GmbH & Co. KG stellte auf den DLG-Feldtagen Weiterentwicklungen im Bereich Zwischenfrüchte, Nachsaat und Saatgutlösungen vor – mit klarem Fokus auf Pflanzengesundheit, Resilienz und betrieblicher Effizienz.
Nach Jahren ideologischer Grabenkämpfe um die Gentechnik schlägt Europa einen neuen Weg ein. Das Europäische Parlament hat den Kompromiss zu den Neuen Genomischen Techniken (NGT) bestätigt und damit die letzte große Hürde für moderne Züchtungsverfahren wie die Genschere (CRISPR) aus dem Weg geräumt.
Beim Agrarstudium an Universitäten und Fachhochschulen ist für jeden etwas dabei. Immer mehr spezialisierte Studiengänge stehen zur Auswahl. Ob wir tatsächlich so viele Angebote brauchen, wird die Nachfrage regeln.
Virtuelle Lernumgebungen und digital gestützte Simulationen ergänzen die klassischen Methoden der Ausbildung. Besonders für tierschutzsensible Themen ergeben sich daraus neue didaktische Möglichkeiten. Katharina Dahlhoff stellt sie vor.
Ein Betrieb allein kann längst nicht mehr alle Facetten moderner Landwirtschaft vermitteln. Einige Unternehmen haben daraus eine Gemeinschaftsaufgabe gemacht und setzen auf Verbundmodelle, um jungen Menschen ein breiteres Lernangebot und bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Wir zeigen zwei Beispiele aus Sachsen.
Die landwirtschaftliche Ausbildung steht vor einer Reform. Die Lehrpläne werden modernisiert und aktuelle Anforderungen wie Digitalkenntnisse eingepflegt. Die Fachschulausbildung muss nachziehen, fordern unsere Gesprächspartner.
Fit für den Alltag im Stall – dafür nutzen angehende Land- und Tierwirte in der überbetrieblichen Ausbildung Trainingsmodelle und simulationsbasierte Übungseinheiten.
Ob regenerative Landwirtschaft, Streifenanbau oder anderes: Neue Anbausysteme versprechen, Klima- und Umweltziele ohne Einbußen bei der Produktivität zu erreichen. Aber genaues Hinschauen lohnt.
Die Hauptkultur direkt in einen lebenden Mulch säen? „Planting green“ ist eine Antwort auf Klimawandel und Erosion, hält aber eine Reihe von Herausforderungen bereit. Darüber berichtet ein Landwirt aus Österreich.
Die vergangenen Jahre waren geprägt von starken Preisschwankungen, geopolitischen Verwerfungen, steigenden Kosten und wachsenden regulatorischen Anforderungen. Mehr denn je kommt es darauf an, strukturelle Stärken und Entwicklungschancen zu nutzen.
Auf kontinental-trockenen Standorten kann die regenerative Landwirtschaft ihre Stärken besonders gut ausspielen. Das zeigt ein Langzeitversuch in Österreich. Bodenbedeckung, Fruchtfolge und Bodenbearbeitung sind dabei die zentralen Punkte.
Wachsen, effizienter werden, investieren – und trotzdem nicht vorankommen? Vor allem junge Unternehmerinnen und Unternehmer stehen vor der Frage, ob sie diesen Weg bestreiten möchten. Entscheidend ist, den eigenen Weg im dynamischen Wettbewerb bewusst zu wählen. Alfons Balmann beschreibt das Dilemma.
Sönke Strampe hat den elterlichen Betrieb in der Lüneburger Heide nach seinen eigenen Interessen umgestaltet und ganz neue Betriebszweige etabliert. Ein wichtiges Standbein ist der Paketversand von Gemüse – vor allen Dingen von Süßkartoffeln. Er erzählt, warum er damit erfolgreich ist.
Das deutsche Düngerecht muss einmal mehr überarbeitet werden. Der Diskussionsprozess für die Neugestaltung ist in vollem Gange. Wo stehen wir aktuell? Und welche Weichenstellungen gibt es bereits?
Wie lassen sich Ammoniakverluste bei der mineralischen Düngung reduzieren und die Stickstoffeffizienz steigern? Antworten darauf liefert ein deutschlandweites Verbundprojekt. Andreas Pacholski, Sina Kukowski und Heinz Flessa stellen die Ergebnisse vor.
Silomais wird oftmals großzügiger mit Stickstoff versorgt, als es tatsächlich nötig wäre. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass sich die Düngung deutlich präziser an Boden, Witterung und Fruchtfolge anpassen ließe – ohne Ertragseinbußen befürchten zu müssen.
Kann man es riskieren, im Gerstenanbau mehr Ungräser und Unkraut stehen zu lassen, um die Artenvielfalt zu fördern? Antworten liefern Versuchsergebnisse aus Baden-Württemberg.
Pflanzenschutzmittel sollen gespart werden, Wirkstoffe fallen weg, Resistenzen nehmen zu – die Forderung nach mehr ackerbaulichen Maßnahmen ist mittlerweile ein Klassiker. Dass manche Bausteine des Integrierten Pflanzenschutzes aber gar nicht so einfach umzusetzen sind, zeigen Anke Kühl und Michael Roßberger.
Chemisch, mechanisch oder integriert – natürlich ist das unterschiedlich effizient. Mit Blick auf die Erträge und die Wirtschaftlichkeit werden die Unterschiede aber geringer, zeigt Klaus Gehring.
NIRS-Sensoren am Drescher können in Echtzeit viele Inhaltsstoffe des Erntegutes messen. So zum Beispiel den Proteingehalt. Wie sich damit die Düngestrategie verbessern lässt, haben Steffi Fock, Yves Reckleben und Carsten Struve auf Praxisschlägen untersucht.