Zu den prominentesten Opfern von Donald Trumps Zollpolitik gehören die Landwirte. Für die aktuelle Krise vor allem im Ackerbau ist aber nicht der Präsident allein verantwortlich. Dahinter stecken Ursachen, die wir ebenso in Europa sehen können.
Die aktuellen Preise sprechen nicht für eine Ausdehnung der EU-Schweinefleischproduktion. Angesichts der schwächelnden Nachfrage im In- und Ausland bietet sich das auch nicht an: China fällt als Großabnehmer zunehmend weg, gleichwertige Alternativen gibt es nicht.
Der Verbrauch wächst im Reich der Mitte 2026/27 nur wenig. Gegenwind gibt es wegen eines schwachen Wirtschaftsumfelds und Bemühungen, den Einsatz von Sojaschrot zu bremsen.
Der Irankrieg führt zu einer Rallye beim Rohöl, China kauft wieder Raps in Kanada, in den USA stehen die Beimischungsvorgaben für 2026 an: Es gibt gerade einiges, das die Rapspreise in der EU stützt.
Beim weltgrößten Rapsanbieter nähern sich die Verbrauchzahlen 2025/26 langsam der Vorjahreslinie. Verwertung im Inland gewinnt immer mehr an Bedeutung.