Markus Wolf

Rohöl: Düngemittelmangel droht

Die faktische Sperrung der Straße von Hormus dominiert weiter die Energiemärkte. Brentöl notiert zum Wochenbeginn weiter über 100 US-$ pro Fass. Raps hält sich oberhalb der Marke von 500 €/t.

Rohöl: Springt über 100 US-Dollar

Der fossile Rohstoff ist so teuer wie seit Mitte 2022 nicht mehr. Die Bombardierung iranischer Ölreserven und die Erwartung von Produktionsstopps in den Golfstaaten heizen die Angst vor einer Wirtschaftskrise an.

Raps: Erneut große Ernte in Down Under

Australien rechnet nach der sehr guten Rapsernte 2025/26 für das neue Wirtschaftsjahr mit einer kleineren Erzeugung, die dennoch an die 7 Mio. t heranreicht. Die Nachfrage der EU nach GVO-freier Ware hält die Preise hoch.

Rapskörner

Ölsaaten. Beim Raps fehlt die preistreibende Geschichte

Angesichts der globalen Rekordernte 2025/26 mangelt es dem Rapsmarkt an eigener Stärke. Stattdessen treiben Nachrichten aus dem Rohöl- und Sojabereich die Kurse vor sich her (und im Februar steil nach oben). Doch für dauerhaft hohe Preise braucht es Auswinterung in Europa.

Schweinehälften im Schlachthof

Schweinefleisch. Kurzfristig keine Trendwende

In der EU befinden sich die Erzeugererlöse für Schweinefleisch seit Mitte vergangenen Jahres im Sinkflug. Ein Ende der Misere zeichnet sich erst mit deutlich sinkenden Schlachtzahlen ab – die lassen aber auf sich warten.

USA: Sojabohne schlägt Mais

In den USA dürfte die Sojabohne zur großen Gewinnerin unter den Sommerkulturen werden. Im Gegenzug sinkt die Maisaussaat.

Getreidehaufen auf einem Markt in Indien

Indien. Großes Potential, viele Herausforderungen

Beim Handelsabkommen zwischen der EU und Indien bleiben die für beide Seiten sensiblen Bereiche in der Landwirtschaft außen vor. Dennoch ergeben sich über den Zollabbau für EU-Anbieter Perspektiven im Agrar- und Lebensmittelsektor. Welche sind das? Und wie ist es um die Landwirtschaft im bevölkerungsreichsten Land der Erde eigentlich bestellt?

Raps: Globale Vorräte steigen um 2 Mio. t

Nur an sehr kleinen Rädchen hat das US-Agrarministerium (USDA) im Februar an seiner Weltrapsbilanz gedreht. Der EU-Importbedarf 2025/26 sinkt leicht auf 5,5 Mio. t.