Deutschland. Wie viel Emissionen verursacht Insektenprotein?

Insektenprotein wird gerne als nachhaltige Proteinquelle gehandelt: Hochwertig für die Ernährung und dank der Verwendung von Neben- und Reststoffen gilt es als klimafreundlich. Handfeste Daten zu den Emissionen gibt es aber bisher kaum. Eine Studie des Forschungsinstituts für Nutztierbiologie in Dummerstorf (FBN) hat hierzu einen ersten Aufschlag gemacht.

Europa. GAP: Verursacherprinzip statt Subvention?

Steuern auf Mineraldünger? In einer Phase hoher Preise und knapper Märkte wirkt das wie ein Vorschlag zur Unzeit. Und auch Grenzausgleichsmechanismen für Agrarimporte sind schnell gefordert, aber schwer umzusetzen. Genau solche Instrumente stellt eine Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) aber in den Mittelpunkt – und liefert damit einen unbequemen Gegenentwurf zur bisherigen Agrarpolitik.

Unwetterwolken über einer Agrarlandschaft

USA. Woher stammt der Regen?

Niederschläge sind Niederschläge, mag man landläufig denken. Hauptsache, sie fallen. Dass dies nicht so einfach ist, zeigen Untersuchungen der University of California.

Weizen im Fahnenbltt-Stadium

Ackerbau. Biostimulans für die Photosynthese

Seit ein paar Jahren kennt man ein kleines Molekül, das ähnlich wie das Insulin beim Menschen den Zuckerstoffwechsel von Pflanzen reguliert. Wissenschaftler der britischen Forschungsanstalt Rothamsted zeigen, dass es ein Schlüssel für Ertragssteigerungen sein kann.

Landwirtschaftlicher Betrieb Dänemark

Dänemark. Mit Quoten gegen N-Einträge

Dänemark stellt seine Stickstoffpolitik neu auf. Ab 2027 soll der N-Eintrag von landwirtschaftlichen Flächen in Gewässer nicht mehr allein über Maßnahmenvorgaben, sondern über betriebsspezifische Emissionsquoten gesteuert werden. Das System ist Teil der »grünen Transformation «, auf die sich Regierung, Parlament und Wirtschaft 2024 verständigt hatten.

Ursula von der Leyen

Von der Leyens Finanzpläne: Alles scheint möglich

Die Diskussion der EU-Vorschläge zum Mehrjährigen Finanzrahmen und zur GAP zeigt unter den Agrariern ein Festhalten am Alten, das viel Verunsicherung offenbart. So glauben wenige daran, dass die Mitgliedstaaten zusätzliche Mittel für die Landwirtschaft bereitstellen oder die Kommission wirklich konsequent gegen Wettbewerbsverzerrungen bei den nationalen Plänen vorgehen wird.