Neuigkeiten aus der Redaktion


Marktmeldungen

Raps: Globale Ernte knackt Bestmarke

Mit Hilfe einer neuen Spitzenernte in Kanada hievt das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) die erwartete globale Rapsernte 2026/27 über die Marke von 98 Mio. t. Ertragsverluste in der EU gibt der August-Wasde nicht her.

USA. Glyphosat bleibt ein Thema

Im Mutterland der auf Herbizidresistenz basierenden Anbausysteme ist die Diskussion um Glyphosat so lebendig wie eh und je. Im Juni hatte zwar der Oberste Gerichtshof im Sinne von Bayer/Monsanto die jahrelangen Auseinandersetzungen über Krebswarnhinweise vorerst beendet: Da die US-Umweltbehörde EPA den Wirkstoff weiterhin nicht als krebserregend einstuft, können entsprechende Warnhinweise auch auf Ebene der Bundesstaaten nicht verlangt werden. Für Bayer war die Klagewelle ein Milliardengrab.

Sau mit Ferkeln in Abferkelbucht

Erdrückungsverluste. Nicht nur eine Frage der Haltung

Mit einem Anteil von rund 50 % sind Erdrückungsverluste die Hauptursache für Ferkelabgänge in der Säugezeit – ein Großteil davon tritt in den ersten Lebenstagen auf. Lebensschwache und kranke Ferkel werden besonders häufig erdrückt. Wesentlichen Einfluss auf die Erdrückungsverluste hat die Haltung der ferkelführenden Sauen. So traten in einer Studie mit 5.383 gesamt geborenen Ferkeln bei freier Abferkelung rund 30 % Saugferkelverluste auf, darunter 15 % Erdrückungsverluste. In Buchten mit Ferkelschutzstand gab es 17 % Verluste inklusive knapp 9 % erdrückter Ferkel. Aber welche Verlustursachen gibt es abgesehen von der Haltung noch?

Portraitfoto Corné van Leeuwen

Pilotprojekt. In-vitro-Fleisch vom Hof

Der niederländische Milchviehhalter Corné van Leeuwen arbeitet gemeinsam mit Forschern und Industrieunternehmen an einer Zukunftsvision: der Erzeugung von Fleisch im Bioreaktor auf landwirtschaftlichen Betrieben. Jelle Feenstra stellt den innovationsfreudigen Landwirt und das Pilotprojekt vor.

Landschaft mit Wiesen und Bäumen

Dänemark. Identität sticht Geld

Gerade in der Umweltpolitik wird häufig unterstellt: Ist ein Vorhaben ökologisch sinnvoll, muss es sich auch politisch durchsetzen lassen. Landwirte müssen dann eben entschädigt werden – etwa für eine Moorwiedervernässung oder mehr Biodiversität. Doch reicht Geld allein wirklich aus?