Europa. GAP: Verursacherprinzip statt Subvention?

Steuern auf Mineraldünger? In einer Phase hoher Preise und knapper Märkte wirkt das wie ein Vorschlag zur Unzeit. Und auch Grenzausgleichsmechanismen für Agrarimporte sind schnell gefordert, aber schwer umzusetzen. Genau solche Instrumente stellt eine Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) aber in den Mittelpunkt – und liefert damit einen unbequemen Gegenentwurf zur bisherigen Agrarpolitik.

Portrait Chrisitin Benecke

Meinung Fleischverzehr. Gute Nachrichten

Nach dem Absturz des Fleischkonsums durch die Corona-Pandemie und einem Tiefstand des Pro-Kopf-Verzehrs von 52,8 kg in 2022 ging es nun das dritte Jahr in Folge wieder aufwärts. Ein Zuwachs von 1,4 kg allein 2025 (54,9 kg/Kopf) zeigt, dass sich dieser Trend verfestigt.

Junge Sojapflanze

Anbauflächen. US-Bauern machen weiter wie bisher

Die Anbauflächen in den USA waren in der Vergangenheit immer ein Korrektiv. Bei niedrigen Preisen wurden Flächen stillgelegt, die Produktion eingeschränkt. Mit den neuen Subventionen bleiben die Flächen auch bei niedrigen Preisen in der Produktion. Das gibt Druck auf das Angebot und die Preise, so eine Pognose der Rabobank.

Fuß eines Windrades

Flächenbewertung: Die Knackpunkte der aktuellen Regeln

Mit dem Ländererlass der Finanzverwaltung aus 2024 hat sich die Wertermittlung grundlegend geändert. Standortflächen für Windräder und Freiflächenphotovoltaik verlieren ihre bewertungsrechtliche Zuordnung zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen. Die Werte steigen und bei der Hofübergabe drohen höhere Erbschaft- und Schenkungsteuern.

Birger Wesche zeigt, worauf Sie sich einstellen müssen.