Ob regenerative Landwirtschaft, Streifenanbau oder anderes: Neue Anbausysteme versprechen, Klima- und Umweltziele ohne Einbußen bei der Produktivität zu erreichen. Aber genaues Hinschauen lohnt.
»Vorsommertrockenheit« ist bislang das zentrale Stichwort, wenn es um Risiken für Getreideerträge vor dem Hintergrund des Klimawandels geht. Künftig dürfte jedoch »Hitzestress« stärker in den Vordergrund rücken – das zeigen Untersuchungen der englischen Forschungsanstalt Rothamsted.
Zu den prominentesten Opfern von Donald Trumps Zollpolitik gehören die Landwirte. Für die aktuelle Krise vor allem im Ackerbau ist aber nicht der Präsident allein verantwortlich. Dahinter stecken Ursachen, die wir ebenso in Europa sehen können.
Neue Anbausysteme können deutlich komplexer und unsicherer sein als die traditionellen. Zudem rechtfertigt der Aufwand nicht immer das Ergebnis. Um dies aber im Einzelfall beurteilen zu können, braucht es deutlich mehr Experimente in der Praxis.
Dass Pflanzenschutzmittel auch das Bodenleben beeinflussen können, ist keine neue Erkenntnis. Die Frage war nur immer: wie? Eine Arbeit von zehn europäischen Forschungseinrichtungen ist einer Antwort nun nähergekommen.
Die neuen GAP-Vorschläge werfen auch die Frage nach der Zukunft der Agrarumweltprogramme auf. Braucht es neue Ansätze, um die gewünschten Ziele zu erreichen? Teja Tscharntke zeigt, was wirklich nötig wäre.
Das Mercosur-Abkommen war Anlass für erneute Proteste. Aber wie beim Agrardiesel liegen die Probleme vieler Landwirte wohl tiefer. Ein Gespräch mit Wolfgang Reimer und Stefan Zwoll.