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Milch. Es gibt Spielraum für höhere Milchpreise

Das Milchaufkommen entwickelt sich schwach, die Nachfrage der Privathaushalte ist hoch, die Zuversicht auf ein Ende der Corona-Restriktionen wächst – das Umfeld für steigende Auszahlungspreise der Molkereien ist gegeben. Die sind auch dringend nötig, denn die Futterpreise ziehen deutlich an.

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Getreide. Schlagen Sie gute Angebote aus!

Aktuell werden für alle Getreidearten Preise gezahlt, nach denen man sich vor Jahresfrist alle Finger geleckt hätte. Ein guter Grund, die Ernte zu verkaufen. Aber dieses Jahr gibt es noch bessere Argumente dafür, mit dem Verkauf zu warten.

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Rübenpreise. Alle liegen dicht beieinander

Gab es in den vergangenen Jahren zwischen den Fabriken teilweise Unterschiede bis zu 4 €/t Rüben, so liegen für 2020 die Preise sehr eng zusammen. Damit lohnt sich der Rübenanbau wieder.

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Raps. Der Markt bleibt knapp versorgt

Der EU steht ein weiteres Wirtschaftsjahr mit einer unterdurchschnittlichen Rapsernte bevor. Und die weltweite Nachfrage wird das Angebot wohl erneut übersteigen. Das US-Agrarressorts legt die Messlatte für das Defizit 2021/22 seinem Mai-Report mit 0,2 Mio. t zwar niedrig auf. Dabei sind die US-Analysten bezüglich Kanadas Rapsversorgung 2021/22 aber sehr optimistisch. Raum für weitere Preissteigerungen ist damit vorhanden.

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Sojabohnen. China saugt den Markt leer –und die Läger in den USA

Der Höhenflug der Sojapreise scheint kein Ende nehmen zu wollen. Bis in den Herbst hinein ist kein Einbruch absehbar. Wie es dann weitergeht, hängt von der Ernte in den USA und der Nachfrage aus dem Reich der Mitte ab.

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Dünger. Das wird ein teurer Einkauf

Wenn die Kosten für Energie und die Erlöse für Feldfrüchte steigen, wird auch der Dünger teurer. Sie müssen sich auf einen hohen Einstand einstellen.