Prof. Dr. Steffen Hoy

Prof. Dr. Steffen Hoy

Professor für Tierhaltung und Haltungsbiologie von 1995 bis 2017

 Universität Gießen

Sau mit Ferkeln in Abferkelbucht
  • Betriebszweig Schwein

Erdrückungsverluste. Nicht nur eine Frage der Haltung

Mit einem Anteil von rund 50 % sind Erdrückungsverluste die Hauptursache für Ferkelabgänge in der Säugezeit – ein Großteil davon tritt in den ersten Lebenstagen auf. Lebensschwache und kranke Ferkel werden besonders häufig erdrückt. Wesentlichen Einfluss auf die Erdrückungsverluste hat die Haltung der ferkelführenden Sauen. So traten in einer Studie mit 5.383 gesamt geborenen Ferkeln bei freier Abferkelung rund 30 % Saugferkelverluste auf, darunter 15 % Erdrückungsverluste. In Buchten mit Ferkelschutzstand gab es 17 % Verluste inklusive knapp 9 % erdrückter Ferkel. Aber welche Verlustursachen gibt es abgesehen von der Haltung noch?

  • Betriebszweig Schwein

Transitfütterung. Wie viel fressen Sauen wirklich?

Umstallen, Futterwechsel, Geburt – der Übergang von der Hochträchtigkeit zur Laktation ist eine Ausnahmesituation für die Sau. Die Fütterung in dieser Phase legt den Grundstein für eine gute Säugeleistung. Steffen Hoy zeigt, welche Rolle die Höhe der Futteraufnahme spielt.

Ein junges Ferkel saugt an der Mutter
  • Betriebszweig Schwein

Sauengesundheit. MMA nicht vernachlässigen

Auch wenn Gebärmutter- und Gesäugeentzündungen seltener geworden sind – sie führen im Einzelfall zu starken Leistungsminderungen. Ob bei der Entstehung von MMA auch bisher eher unbeachtete Faktoren eine Rolle spielen, hinterfragt Steffen Hoy.

Sauen werden besamt
  • Betriebszweig Schwein

Besamungserfolg. Landrasse-Sauen dulden anders

Umrauscherrate und Abferkelquote werden stark vom Management beeinflusst. Der Vergleich verschiedener Sauenherkünfte bringt jedoch auch einen deutlichen Rasseunterschied ans Licht. Dabei spielt das Duldungsverhalten eine entscheidende Rolle, zeigt Steffen Hoy.

Sau mit Ferkeln
  • Betriebszweig Schwein

Schwein. Hilft die Zucht auf kurze Schwänze?

Nicht ohne Grund ist das Kupieren der Schwänze bei Schweinen noch gängige Praxis. Das Risiko für tierschutzrelevante Beißausbrüche sinkt dadurch erheblich. Ob es möglich wäre, Schweine mit kürzeren Schwänzen zu züchten, beleuchtet Steffen Hoy.