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Agrarpolitik. Briten setzen neue Prioritäten

Für die Regierung in London läutet der Brexit den Weg in eine bessere Zukunft ein – und für die Landwirte das Ende der Direktzahlungen. Öffentliche Gelder gibt es in Zukunft nur noch bei Teilnahme an Umweltprogrammen. Ein Vorbild für die EU?

 

Prof. Dr. Martin Banse

Interview. »Der Handel normalisiert sich nur schwer«

Seit Januar ist das Vereinigte Königreich für die EU-Mitglieder ein Drittland. Welche Folgen der Brexit vor und nach dem Ausstieg für Deutschland und das Inselreich hatte – und was uns für die Zukunft erwartet –, darüber haben wir mit Martin Banse gesprochen.

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Portrait I. Vertrauen in eine Zukunft außerhalb der EU

Der Ackerbauer Colin McGregor blickt zuversichtlich in die Zukunft. Für ihn sind allerdings regionale Unterschiede zwischen England und Schottland in Sachen Agrar- und Umweltpolitik ein Problem. Norman Dunn stellt ihn und seinen Betrieb vor.

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Portrait II. »Die EU ist unser Hauptexportmarkt«

Landwirte und Verbraucher im UK sollten enger zusammenarbeiten. Dazu müssten Produktionsstandards bei Importen stärker berücksichtigt werden – das sind für Milchviehhalter Peter Alvis die Schlüsselfaktoren nach dem Brexit. Norman Dunn berichtet.

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Statistik. Grünland und Schafe dominieren das Bild

Die landwirtschaftliche Nutzfläche im Vereinigten Königreich ist so groß wie die in Deutschland – und doch ganz anders. Grünland ist dort die dominierende Bewirtschaftungsform, sie nimmt rund die Hälfte der gesamten Landesfläche in Anspruch. Ackerland hingegen ist Mangelware. Welche Folgen das für den Selbstversorgungsgrad bei Nahrungsmitteln hat, das haben wir – zusammen mit anderen Statistiken – für Sie zusammengestellt.