Titelthema

Schlachtsektor. Eine Branche im Umbruch

Als Folge der Corona-Vorfälle wird die Fleischwirtschaft ganz grundsätzlich in Frage gestellt. Der Imageschaden reißt die ganze Kette mit sich. Albert Hortmann-Scholten gibt einen Überblick.

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Interview. »Werkverträge: Der Kunde wird die Kosten nicht tragen«

Mit dem Wegfall der Werkverträge wird es teurer, Arbeiter in Schlachtung und Zerlegung flexibel einzusetzen. Die Kosten müssen innerhalb der Kette wieder eingespart werden.

Dr. Wilhelm Uffelmann

Interview. »Ein Schub für die Automatisierung«

Schlachtkörper sind komplex aufgebaut, entsprechend aufwendig ist die Automatisierung der Verarbeitungsprozesse. Eine Vollautomatisierung ist nicht in Sicht, aber die Folgen von Corona dürften die Entwicklung beschleunigen, erwartet Antonio Delgado.

Prof. Dr. Antonio Delgado

Unternehmen. Die »Big Five« und ihre Standorte

Die Schlachtbranche ist hoch konzentriert. Das betrifft die Marktanteile der Unternehmen ebenso wie die räumliche Verteilung. Wir geben einen Überblick.

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Dänemark. Die Folgen für den Wettbewerb

Hohe Arbeitskosten haben zur Abwanderung der Schweinemast aus Dänemark beigetragen. Gleichzeitig boomt der Ferkelexport. Ob dieses »Gleichgewicht« durch den Wegfall der Werkverträge bei uns verschoben wird, erläutert Markus Fiebelkorn.

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Verbraucherwahrnehmung. Auf der Suche nach den »Schuldigen«

Nicht Tatsachen, sondern Wahrnehmungen bestimmen oft die Realität. Wenn Verbraucher in der Diskussion um Schlachthöfe und Tierhaltung nach »Schuldigen« suchen, wollen sie (vielleicht unbewusst) von der eigenen Verantwortung ablenken, meint Johannes Simons.

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