Lemken. Auf dem Weg zur autonomen Bodenbearbeitung

Auf der Agritechnica präsentiert Lemken seinen Karat-Grubber mit dem neuen System iQblue smart implement und will damit den nächsten Schritt auf dem Weg zur autonomen Bodenbearbeitung gehen. Interessant: Statt die Software selbst zu entwickeln, arbeitet der Alpener Landtechnikspezialist mit einem branchenfremden Unternehmen aus den Niederlanden zusammen, das auf die Entwicklung von KI- und Bildverarbeitungssoftware spezialisiert ist – Track32.

Traktor mit Sämaschine fährt über einen Acker

Ackerbau. Regenerativ ohne Ertragsverlust?

Klimaschonende Anbauverfahren ohne Ertragsverlust – das ist ein Ziel, um das sich nicht nur Forschungsprojekte kümmern, sondern auch mehr und mehr die Praxis. Immer wieder zeigt sich bei dieser »regenerativen Landwirtschaft« jedoch, dass dies im einen Jahr funktioniert und im anderen nicht: Kulturpflanzen, Zwischenfrüchte und Bodenbearbeitung stehen in einem wechselseitigen Verhältnis, das z. B. je nach Wasserverfügbarkeit doch zu Konkurrenzsituationen führen kann.

Personen auf einem Weizenfeld

Biostimulanzien. Keine eindeutigen Wirkungen

Reduktionsprogramme im Pflanzenschutz und Restriktionen bei der Düngung verlangen nach alternativen Ansätzen. In dem Zusammenhang wird viel über die Potentiale von Biostimulanzien diskutiert. Was nach wie vor fehlt, sind aussagekräftige Versuchsergebnisse. Auch ein aktuelles Projekt über drei Jahre an drei Standorten zeigt wenig konsistente Resultate.

Düngerkörner liegen im Herbst zwischen den Pflanzen

Herbstdüngung. Notwendig oder überflüssig?

Die Herbstdüngung mit Stickstoff ist ein Thema, das in der landwirtschaftlichen Fachwelt heiß diskutiert wird. Vor dem Hintergrund aktueller gesetzlicher Rahmenbedingungen, agronomischer Erkenntnisse und klimatischer Veränderungen hat der DLG-Ausschuss für Pflanzenernährung auf seiner Sommersitzung intensiv über Sinn, Nutzen und Grenzen der Stickstoffgabe im Herbst diskutiert.

Geräte zur Messung der Luftqualität an einer Hauswand

Großbritannien. Biodiversität über die Luft messen

In der Klimadiskussion ist es einfach: eine Tonne CO2 ist eine Tonne CO2. Aber zwischen dem, was wir über die Biodiversität tatsächlich wissen, und dem, was wir aus diesem Wissen gern ableiten, klafft eine gewaltige Lücke. Britische und kanadische Forscher haben jetzt ein neues Instrument gefunden, diese Lücke mit wenigstens teilweise zu schließen: die Analyse von DNA in der Umwelt.

Disteln im Rübenfeld

Applikationstechnik. Ein Praxistest

Disteln teilflächenspezifisch in Zuckerrüben bekämpfen – das ist das Paradebeispiel fürs Spotten. Aber welche technischen Herausforderungen bestehen in der Praxis bei der drohnengestützten Erstellung von Applikationskarten? Und wie viel spart man damit konkret? Jonas Eckei stellt Projektergebnisse vor.