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Der Überblick

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USA. Glyphosat bleibt ein Thema

Im Mutterland der auf Herbizidresistenz basierenden Anbausysteme ist die Diskussion um Glyphosat so lebendig wie eh und je. Im Juni hatte zwar der Oberste Gerichtshof im Sinne von Bayer/Monsanto die jahrelangen Auseinandersetzungen über Krebswarnhinweise vorerst beendet: Da die US-Umweltbehörde EPA den Wirkstoff weiterhin nicht als krebserregend einstuft, können entsprechende Warnhinweise auch auf Ebene der Bundesstaaten nicht verlangt werden. Für Bayer war die Klagewelle ein Milliardengrab.

Landschaft mit Wiesen und Bäumen

Dänemark. Identität sticht Geld

Gerade in der Umweltpolitik wird häufig unterstellt: Ist ein Vorhaben ökologisch sinnvoll, muss es sich auch politisch durchsetzen lassen. Landwirte müssen dann eben entschädigt werden – etwa für eine Moorwiedervernässung oder mehr Biodiversität. Doch reicht Geld allein wirklich aus?

Grossbritannien. Vorreiter neuer Züchtungstechnologien

Vielleicht macht das EU-Parlament nach einer erneuten Verzögerung ja im Juni den Weg für die neuen Züchtungstechnologien frei. Dies würde mittelfristig wahrscheinlich die Schleusentore für eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten öffnen. Vorreiter in Europa sind die Briten: Sie haben 2025 ein eigenes Zulassungssystem für mit »Präzisionszüchtung« veränderte Pflanzen eingeführt.

Europa. GAP: Verursacherprinzip statt Subvention?

Steuern auf Mineraldünger? In einer Phase hoher Preise und knapper Märkte wirkt das wie ein Vorschlag zur Unzeit. Und auch Grenzausgleichsmechanismen für Agrarimporte sind schnell gefordert, aber schwer umzusetzen. Genau solche Instrumente stellt eine Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) aber in den Mittelpunkt – und liefert damit einen unbequemen Gegenentwurf zur bisherigen Agrarpolitik.