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Der Überblick

Grossbritannien. Vorreiter neuer Züchtungstechnologien

Vielleicht macht das EU-Parlament nach einer erneuten Verzögerung ja im Juni den Weg für die neuen Züchtungstechnologien frei. Dies würde mittelfristig wahrscheinlich die Schleusentore für eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten öffnen. Vorreiter in Europa sind die Briten: Sie haben 2025 ein eigenes Zulassungssystem für mit »Präzisionszüchtung« veränderte Pflanzen eingeführt.

Europa. GAP: Verursacherprinzip statt Subvention?

Steuern auf Mineraldünger? In einer Phase hoher Preise und knapper Märkte wirkt das wie ein Vorschlag zur Unzeit. Und auch Grenzausgleichsmechanismen für Agrarimporte sind schnell gefordert, aber schwer umzusetzen. Genau solche Instrumente stellt eine Studie des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) aber in den Mittelpunkt – und liefert damit einen unbequemen Gegenentwurf zur bisherigen Agrarpolitik.

Unwetterwolken über einer Agrarlandschaft

USA. Woher stammt der Regen?

Niederschläge sind Niederschläge, mag man landläufig denken. Hauptsache, sie fallen. Dass dies nicht so einfach ist, zeigen Untersuchungen der University of California.

Weizen im Fahnenbltt-Stadium

Ackerbau. Biostimulans für die Photosynthese

Seit ein paar Jahren kennt man ein kleines Molekül, das ähnlich wie das Insulin beim Menschen den Zuckerstoffwechsel von Pflanzen reguliert. Wissenschaftler der britischen Forschungsanstalt Rothamsted zeigen, dass es ein Schlüssel für Ertragssteigerungen sein kann.

Landwirtschaftlicher Betrieb Dänemark

Dänemark. Mit Quoten gegen N-Einträge

Dänemark stellt seine Stickstoffpolitik neu auf. Ab 2027 soll der N-Eintrag von landwirtschaftlichen Flächen in Gewässer nicht mehr allein über Maßnahmenvorgaben, sondern über betriebsspezifische Emissionsquoten gesteuert werden. Das System ist Teil der »grünen Transformation «, auf die sich Regierung, Parlament und Wirtschaft 2024 verständigt hatten.