Landwirt in Brasilien steht in einem Sojafeld
Quelle: Bickert Eine Farm mit 5.000 ha Soja, denen als Zweitfrucht 5.000 ha Mais folgen. Mit solchen Einheiten sind Brasiliens Bauern in jedem Fall konkurrenzfähig.

Brasilien. Exportschub durch die Handelskriege

Brasilien war bereits eine Agrarmacht, bevor US-Präsident Donald Trump die Handelspartner der USA mit Strafzöllen überzog. Doch insbesondere der Konflikt zwischen Washington und Peking hat die brasilianischen Agrarexporte noch einmal forciert – und die Südamerikaner noch stärker an China gebunden. Wie steht es heute um die Landwirtschaft in Brasilien?

  • Brasilien. Exportschub durch die Handelskriege

    0:00 / 01:16

Die Geopolitik verändert gerade die Handelsströme. Drei Kriege sind die Ursache, und bei keinem ist ein Ende abzusehen. Weder die militärischen Konflikte in Osteuropa und Nahost noch der Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China lassen dabei auf ein schnelles Ende hoffen. Und zwischen der EU und China deutet sich zwar kein Krieg, aber immerhin wirtschaftliche Scharmützel an, um im Bild zu bleiben.  Wie in jedem Krieg, gibt es dabei Gewinner und Verlierer. 

Auf welcher Seite dieser Gleichung steht Brasilien, die nach den USA größte »Agrarmacht«? Profitieren die Bauern dort von den Handelsumlenkungen oder erleiden sie Einbußen? Vier Exportgüter stehen dabei im Fokus: Zucker, Soja, Mais, und Fleisch.

Weiterlesen mit dem digitalen Wissens-Abo der DLG-Mitteilungen.

Jetzt 1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein digitales Wissens-Abo?

Zum Login