Schweine fressen an einem Trog

Schweinefütterung. Dreh- und Angelpunkt bleibt die Effizienz

Im Zuge der Tierwohldiskussion schien es zwischendurch eher verpönt, auf Effizienz zu setzen. Intensiv erzeugte Produkte verursachen aber vergleichsweise wenig CO2-Emissionen. Das sollte mehr in den Fokus gerückt werden, meint Eckhard Meyer.

Eine Kuh der Rasse Jersey auf der Weide

Zucht. Welche Kuh für die Weide?

Hohe Raufutteraufnahme, gutes Fundament und hoher Gesundheits- und Fruchtbarkeitsstatus – welcher Kuhtyp sich als besonders weidetauglich erweist, sagt Wilfried Brade.

Blick auf den Futtertisch eines Milchviehstalls

Portrait. Ein ganzes Dorf volle Kühe

Der Milchviehbetrieb von Familie Zijlstra besteht aus zwei Standorten, die aber beide im gleichen Ort liegen. Tiergesundheit, Rationalisierung, Arbeitsorganisation – weil die Vorteile überwiegen, soll der Betrieb auch weiterhin geteilt bleiben.

Ein Schweinestall mit überdachten Außenbuchten.

Kot-Harn-Trennung. System mit Zukunft

Was können Schweinemäster für Klima und Tierwohl tun? Vieles – wenn es sich rechnet. Die Kot-Harn-Trennung ist eine Möglichkeit, viele Ansprüche unter einen Hut zu bekommen.

Ammoniakemissionen. Mit Futterprotein Ammoniak einsparen

Wie viel NH3-Emissionen lassen sich durch eine sehr stark proteinreduzierte Fütterung sparen? Bisher fehlten immissionsrechtlich anerkannte Messungen. Die LWK Niedersachsen stellt neue Versuchsergebnisse vor.

Kühe stehen vor mehreren Melkrobotern

Milchviehhaltung. Robotereinsatz im großen Stil

Die Altgebäude weiter nutzen und trotzdem ein neues, modernes Melksystem haben? Dieses Ziel verfolgte die Agrarprodukte Altreetz, als sie sich für gruppenweises Robotermelken mit Vorwartehof entschied. Das System hat sich bewährt.

Nachhaltigkeit. Was kommt da noch auf Sie zu?

Klimaneutralität bis 2050 – der Green Deal der EU treibt die Transformation der Wirtschaft an. Auch schweinehaltende Betriebe werden künftig an ihrer »Nachhaltigkeit« gemessen. Dabei kommt der Druck vonseiten der Finanzierung, der Schlachtung und des LEH. Doch wie könnten messbare Kriterien aussehen?

Schweine fressen am Trog

CO2-Fußabdruck. Minus 20 % sind möglich

Zucht, Fütterung und Güllemanagement – das Potential zur CO2-Reduzierung in der Schweineproduktion ist groß. Noch fehlen allerdings allgemein akzeptierte Bewertungssysteme und entsprechende Marktanreize, um es zu entfesseln, zeigt Éva Gocsik.

Kanada. Ein Paradies für Milchviehhalter?

Die Provinz Alberta lockt mit ihren guten Bedingungen für die Milchproduktion auch Europäer nach Kanada. Doch selbst dort ist nicht alles Gold, was glänzt. Christian Mühlhausen hat zwei Betriebe besucht.

Ein Zaun in der Landschaft. Zwei Grenzpfosten mit den Nationalfarben von Polen und Deutschland

ASP. Noch längst nicht alles gut

Die ASP-Fallzahlen in Brandenburg und Sachsen sind deutlich zurückgegangen. Zaunbau und Wildschweinbejagung scheinen zu greifen. Aber den Preis für den Erfolg zahlen ausschließlich die Schweinehalter vor Ort und die betroffenen Bundesländer.

Biomilch. Angebotsvielfalt ist der Schlüssel

Die Biomilcherzeugung hat einen Anteil am Gesamtmarkt von 6 % im Süden und von nur 2 % im Norden und Osten. Gibt es noch Wachstumspotentiale, und wie können die ausgeschöpft werden? Stefan Rother gibt einen Ausblick.

Ein Treibweg, auf dem Kühe laufen. Zwischen den Tieren steht ein Mann

Arbeitsproduktivität. Intelligenter arbeiten, nicht härter

Noch immer schlummert in vielen Betrieben ungenutztes Potential, um Arbeitsabläufe zu verbessern, Kosten zu sparen und Verschwendung zu vermeiden. »Lean Management« ist eine Methode, um diese Stellschrauben zu finden und Arbeitsweisen zu optimieren. Wie Sie dabei vorgehen, sagt Sibylle Möcklinghoff-Wicke.

Schweinehaltung. Jedes Kilo zählt

Werden die Körperreserven während der Säugezeit zu stark abgebaut, leidet die Fruchtbarkeit. Wie groß der Einfluss der Außentemperatur und der Wurfnummer ist, zeigt eine Analyse von Steffen Hoy.

Milchzellgehalte. Vollautomatisch überwachen mit Lemmer Fullwood

Mit dem neuen Sensor „ FullCount“ zur Zellzahlmessung der Milch erweitert Lemmer Fullwood sein Angebot zur automatisierten Tierbeobachtung. Der FullCount könne problemlos in die M2erlin Melkroboter nachgerüstet werden.

Fermentation. Immer noch unterschätzt

Geringerer Futterverbrauch, positive Effekte auf die Tiergesundheit und unterm Strich ein höherer Gewinn – das spricht für die Fermentation von Schweinefutter. Trotzdem hat sie nach wie vor den Ruf, nur etwas für Spezialisten zu sein. Warum das Verfahren mittlerweile sicher läuft, zeigt Manfred Weber.

Mob Grazing. Weidestrategie mit Potential

Eine kurze, intensive Beweidung und dann eine lange Erholungszeit für den Pflanzenbestand – das ist Mob Grazing. Bisher wird es eher mit Mutterkühen durchgeführt. Über erste Versuche mit Milchvieh berichten Ferdinand Oesterwind und Anne Verhoeven.

Klimaneutrale Milch. Ein steiniger Weg

Aktuell ist es kaum möglich, klimaneutrale Milch zu produzieren. Trotzdem kann jeder Milchviehbetrieb einen Beitrag leisten, klimafreundlicher zu werden. Anna Raschel, Axel Don und Birthe Lassen vergleichen die verschiedenen Maßnahmen.

Schweinehaltung. Fermentation: Die Ökonomie spricht für sich

Im Betrieb van Asten hat die Umstellung auf fermentiertes Futter eine Kostenersparnis von 35 € je Sau und Jahr gebracht. Dieser Effekt kommt vor allem durch den geringeren Futterverbrauch sowie eine höhere Verdaulichkeit zustande, zeigt Manfred Weber.

Tierwohl. Kurze Wege im Kälberstall

Die Idee zum »H-Stall« kommt aus den USA. Familie Köhler hat

sie von dort mitgebracht und zu Hause im hessischen Lauterbach

umgesetzt. Die gute Gesundheit und Leistung der Kälber sprechen für das Konzept.

Methanausstoß. Welchen Einfluss hat die Züchtung?

Mit Fütterung und Haltung lässt sich der Methanausstoß von Milchkühen bereits jetzt gezielt beeinflussen. Nicht ganz klar ist, welche Rolle die Genetik dabei spielt. Wilfried Brade erklärt, warum die Möglichkeiten vermutlich nur begrenzt sind.