F.R.A.N.Z.-Projekt auf der Grünen Woche

Das F.R.A.N.Z.-Projekt entwickelt und erprobt Naturschutzmaßnahmen, die sowohl ökologisch wirksam als auch praxistauglich und wirtschaftlich tragfähig sind. Die Maßnahmen werden auf 10 deutschlandweit verteilten Demonstrationsbetrieben umgesetzt.

Fermentation. Immer noch unterschätzt

Geringerer Futterverbrauch, positive Effekte auf die Tiergesundheit und unterm Strich ein höherer Gewinn – das spricht für die Fermentation von Schweinefutter. Trotzdem hat sie nach wie vor den Ruf, nur etwas für Spezialisten zu sein. Warum das Verfahren mittlerweile sicher läuft, zeigt Manfred Weber.

McDonald's setzt auf starke Partnerschaft mit der deutschen Landwirtschaft

McDonald’s Deutschland verkündet auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin seine zukünftige Zusammenarbeit mit der Initiative Tierwohl (ITW). Außerdem zeigt das Unternehmen, wie viele seiner Rohwaren aus Deutschland kommen und bekennt sich als Partner der deutschen Landwirtschaft.

Bauernpräsident fordert klares Zukunftssignal von der Ampelregierung

Anlässlich der VDAJ-Fragestunde auf der Grünen Woche in Berlin fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, erneut die Bundesregierung und die Fraktionen auf, die Pläne einer Steuererhöhung beim Agrardiesel zurückzunehmen.

Mob Grazing. Weidestrategie mit Potential

Eine kurze, intensive Beweidung und dann eine lange Erholungszeit für den Pflanzenbestand – das ist Mob Grazing. Bisher wird es eher mit Mutterkühen durchgeführt. Über erste Versuche mit Milchvieh berichten Ferdinand Oesterwind und Anne Verhoeven.

IVA: „Klimaneutrale Düngung ist möglich“

Die Düngemittelproduzenten stellen auf der Grünen Woche ihre Pläne für eine klimafreundliche Pflanzenernährung vor. Dabei gehe man davon aus, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre die Treibhausgas-Emissionen in der Düngemittelherstellung um bis zu 90 Prozent reduziert werden können.

Klimaneutrale Milch. Ein steiniger Weg

Aktuell ist es kaum möglich, klimaneutrale Milch zu produzieren. Trotzdem kann jeder Milchviehbetrieb einen Beitrag leisten, klimafreundlicher zu werden. Anna Raschel, Axel Don und Birthe Lassen vergleichen die verschiedenen Maßnahmen.

Milch. Wo kommt sie in Zukunft her?

Klimawandel, Flächenverlust, Tierwohl und Mitarbeiter – die Herausforderungen für die Milchproduktion sind weltweit ähnlich. Gemeinsam suchten die Teilnehmer des Weltmilchgipfels nach Lösungsansätzen. Sibylle Möcklinghoff-Wicke berichtet.

Biokraftstoffbranche kritisiert Umweltbundesamt

In einem offenen Brief an den Präsidenten des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Dirk Messner, fordert eine Verbändeallianz das Umweltbundesamt (UBA) auf, die Ergebnisse von Studien zu Biokraftstoffen richtig wiederzugeben und es künftig zu unterlassen, Studienaussagen ins Gegenteil zu verdrehen.

(Fast) alle Antworten auf unsere Fragen

Ex-Staatssekretär Aeikens schrieb ein nicht tagesaktuelles Buch zum Tage: „Wütende Bauern demonstrieren…mit ihren Traktoren auf den Straßen… Was ist los mit unserer Landwirtschaft?“ Das klingt ganz nach dem Buch zum Tage. Wenngleich mit einem „Redaktionsschluss“ im Sommer 2023 nicht tagesaktuell, ist es das ein Stück weit doch. Um ein Fazit schon vorwegzunehmen: Es tut gut, in Zeiten der schrillen Kommunikation mit Traktorhupen und Trillerpfeifen ein so unaufgeregtes Buch über eine aufgeregte Branche – unsere Branche – zu lesen.

Zwischenfrüchte. Theorie trifft Praxis

Zwischenfrüchte tragen langfristig zur Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit sowie der vielfältigen Bodenfunktionen bei. Wie das Zusammenspiel von Pflanzen, Boden und Mikroorganismen funktioniert, zeigen die Ergebnisse eines neunjährigen Verbundprojektes.

Schweinehaltung. Fermentation: Die Ökonomie spricht für sich

Im Betrieb van Asten hat die Umstellung auf fermentiertes Futter eine Kostenersparnis von 35 € je Sau und Jahr gebracht. Dieser Effekt kommt vor allem durch den geringeren Futterverbrauch sowie eine höhere Verdaulichkeit zustande, zeigt Manfred Weber.

Mitarbeiterbindung. Dem Fachkräftemangel entgegen

Die landwirtschaftliche Branche ächzt unter dem Fachkräftemangel. Hat man erst mal einen Mitarbeiter, stellt sich die Frage: Wie hält man diesen im Betrieb? Tabea Simon hat landwirtschaftliche Mitarbeiter und Geschäftsführer zur Arbeitsattraktivität befragt.

Photovoltaik. Der Markt im Wandel

Module, Wechselrichter, Stromspeicher – die Preise sind innerhalb eines Jahres stark gesunken. Damit steigen die Renditen für PV-Anlagen deutlich. Carl-Friedrich Weber hat gerechnet.

Pflanzenschutz: Was kommt noch nach?

Die Pflanzenschutz-Verordnung der EU (SUR) vom Tisch, das Glyphosat für zehn Jahre erneut zugelassen: Viele Landwirte konnten Ende November aufatmen. Aber ist das nun ein Zeichen für mehr Vernunft seitens der Politik? Schön wär’s.

Wirtschaftskrise. Wohin steuert Deutschland?

Könnte man mit Schulden das Wirtschaftswachstum eines Landes nachhaltig stimulieren, wäre Griechenland der Motor der EU. Könnte man mit Subventionen die Betriebe zu höheren Leistungen treiben, würde Deutschland die Hitparade der wachstumsstärksten Nationen anführen. Stattdessen tragen wir die rote Laterne. Wohin steuert Deutschland?

Grundsteuer. Acker oft billiger, Gebäude oft teurer

Bei vielen Landwirten sind die Feststellungsbescheide für die neue Grundsteuer schon da, die ab 1. Januar 2025 gilt. Die Ergebnisse sind aus landwirtschaftlicher Sicht differenziert zu bewerten und bringen Gewinner und Verlierer mit sich, zeigen Enno Bahrs und Hans Back.

Interview. »Es braucht Mut und Gelassenheit.«

Klimawandel, volatile Märkte und politische Rahmenbedingungen treiben die Transformation voran – nicht nur bei uns. Wie ist der Produktionsstandort Deutschland im internationalen Vergleich zu bewerten? Wir sprachen mit Felix Hollmann über die Zukunftsperspektiven junger Unternehmer.

Hochwasser. Erhebliche Auswirkungen auf Landwirtschaft

Das derzeitige Hochwassergeschehen hat zum Teil erhebliche Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft in Niedersachsen. Landwirtschaftliche Flächen sind vor allem entlang der Weser und der Aller sowie der Ems betroffen.

Wir haben zwei Kernprobleme

Unser Land hat viele seiner Wettbewerbsvorteile in den vergangenen Jahren eingebüßt. Wo stehen wir, was sind die größten Herausforderungen für unsere Landwirtschaft? Eine Einschätzung.