Im März gab es kriegsbedingt ein kurzes Zeitfenster für höhere Preise. Das ist jetzt geschlossen, denn die Unsicherheit ist verflogen und die hohen Transportkosten sind geblieben. Für Qualitätsweizen ist jetzt die beste Vermarktungsstrategie das Überlagern.
Die Milchproduktion von Kees de Vries ist durch Betriebsübernahmen in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Nun geht es darum, Ställe und Melktechnik zu verbessern, um den Kuhkomfort und die Herdenleistung weiter zu steigern.
Setzen wir uns einmal die volkswirtschaftliche Brille auf und schauen auf unser Land. Was wir da sehen, ist eine dramatische Lage, die seit Jahren schöngeredet wird.
Die goldenen Jahre der Energiewende waren politisch geprägt: hohe Vergütungen und der Glaube an planbare Renditen, getragen von einem Umfeld niedriger Zinsen. Diese Phase ist vorbei. Jetzt übernimmt der Markt – und mit ihm eine alte ökonomische Wahrheit: Entscheidend ist nicht, was technisch möglich oder politisch gewollt ist, sondern was sich unter realen Bedingungen rechnet.
Die Anbauflächen in den USA waren in der Vergangenheit immer ein Korrektiv. Bei niedrigen Preisen wurden Flächen stillgelegt, die Produktion eingeschränkt. Mit den neuen Subventionen bleiben die Flächen auch bei niedrigen Preisen in der Produktion. Das gibt Druck auf das Angebot und die Preise, so eine Pognose der Rabobank.
Die DLG-Spitzenbetriebe hatten ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr 2024/25. Viele konnten Rücklagen bilden, die für das laufende Jahr dringend nötig sind. Stefan Weber analysiert die Produktionskennzahlen.