Essen ist längst mehr als nur Nahrungsaufnahme – es ist Statement, Stilfrage und Ausdruck von Zugehörigkeit. Doch was gilt heute eigentlich als "richtig"? Und was sind die Trends von morgen? Geht es beim Kein-Fleisch-Essen künftig stärker um die eigene Gesundheit als um den Tierschutz oder das Klima? Wie viel Potential steckt in den Ersatzprodukten für Milch und Fleisch für die heimische Landwirtschaft?
In dieser Episode reißen Lisa Langbehn und Christian Bickert die Themen des Schwerpunktthemas im Heft 11/2025 an – und was sie für Landwirte und die Ernährungsbranche bedeuten.
Umrauscherrate und Abferkelquote werden stark vom Management beeinflusst. Der Vergleich verschiedener Sauenherkünfte bringt jedoch auch einen deutlichen Rasseunterschied ans Licht. Dabei spielt das Duldungsverhalten eine entscheidende Rolle, zeigt Steffen Hoy.
Trotz weltweit großer Sojaernten ist die Versorgung auf dem globalen Sojamarkt angespannt. Zu dieser Einschätzung kommt die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (Ufop).
Brauchen wir eine Ernährungswende? Diese Frage wurde auf dem gemeinsamen Forum der DLG-Mitteilungen mit der Zeitung DIE ZEIT in Berlin gestellt. Die Antwort des Publikums war wenig überraschend: 75 % antworteten mit »ja«.
Essen hat immer auch einen psychologischen Aspekt. Der ändert sich allerdings im Laufe der Zeit. Wie sich die Funktionen und Narrative mit Blick auf das Essen entwickelt haben, zeigen Jens Lönneker und Marco Diefenbach.
Es ist noch ein kleiner Markt, aber er wächst. In den kommenden Jahren rechnet Ivo Rzegotta in Deutschland mit Milliardenumsätzen. Aber wegen der langsamen Zulassung durch die EU und die hohen nationalen Hürden drohen die Unternehmen in die USA oder nach Ostasien abzuwandern. Verspielen wir da gerade eine Chance?
Spätestens mit dem Einzug von Umwelt- und Klimawirkungen in die Ernährungsempfehlungen ist klar: Beim Essen geht es längst um mehr als die Versorgung des Körpers mit Energie und Nährstoffen. Stattdessen soll unsere
Ernährung mit Blick auf CO2-Bilanz und Wasserverbrauch stärker als bisher pflanzenbetont sein. Ob das überhaupt sinnvoll ist, zeigt Malte Rubach.
Erst einmal ist es nur ein Stück Papier. Aber auf Dauer können die verschiedenen Vorschriften zur Erfassung der Nachhaltigkeit entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit werden. Jedenfalls ist es nicht nur ein deutsches Thema, zeigt Camillo Alborghetti.