Fritsch Dr. Friedhelm

Fritsch Dr. Friedhelm

Pflanzenbaureferent

 Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Rheinland-Pfalz, Mainz

  • Meinung

Meinung Regulierungen. Hoffnungsvolle Zweifel

Die Stimmung ist angespannt: 29 % der Führungskräfte im Mittelstand blicken laut R+V Versicherung mit Sorge auf die Zukunft des eigenen Unternehmens – 2024 waren es erst 17 %. Sogar 69 % halten die deutsche Wirtschaft für stark krisengefährdet. Und in der Landwirtschaft fürchtet rund ein Drittel der Betriebsleiter eine nachlassende politische Unterstützung. Das ist kein Alarmismus, sondern schleichender Vertrauensverlust.

Ferkel werden zum Kastrieren in Narkose gelegt
  • Betriebszweig Schwein

Kastration. Isofluran: In der Praxis etabliert

Nach dem Ende der betäubungslosen Ferkelkastration waren die Vorbehalte gegenüber den beiden Alternativen groß. Nach fünf Jahren sind die bei uns zulässigen Verfahren aus den Kinderschuhen heraus. Eckhard Meyer berichtet von den Erfahrungen.

Titelthema im Fokus: Freihandel - Die EU gibt Gas

Freihandel - Chance oder Risiko? Das ist die zentrale Frage hinter den Abkommen mit den Mercosurländern, mit Indien und auch langfristig mit den Wirtschaftsbeziehungen zur Ukraine. Wohin alles führen wird, das kann niemand vorab sagen. Während Politik und Wirtschaft auf neue Absatzchancen, geopolitische Stabilität und diversifizierte Lieferketten verweisen, äußern landwirtschaftliche ­Betriebe, Umweltverbände und Verbraucherschutzorganisationen Vorbehalte.

  • Agrarpolitik

Mercosur. Kernbereiche sind geschützt

Kein anderes EU-Handelsabkommen sieht sich derart starken Vorbehalten aus der Landwirtschaft gegenüber wie das mit den Mercosur-Ländern. Doch was ist an den Vorwürfen dran? Janine Pelikan gibt einen Überblick und ordnet die zentralen Punkte ein.

Zwei Männer sitzen an einem Tisch und geben sich die Hand
  • Agrarpolitik

Welthandel. US-Zölle ebnen den Weg für neue Allianzen

Je mehr Zölle Präsident Trump verhängt, desto größer wird der Druck auf andere Länder, sich für neue Bündnisse zu öffnen. Die EU-Abkommen mit den Mercosur-Ländern und Indien stehen im Vordergrund, Australien soll folgen. Aber auch Kanada und China suchen wieder gemeinsame Linien und Brasilien hält in Asien nach neuen Absatzwegen Ausschau.

Getreidehaufen auf einem Markt in Indien
  • Agrarpolitik

Indien. Großes Potential, viele Herausforderungen

Beim Handelsabkommen zwischen der EU und Indien bleiben die für beide Seiten sensiblen Bereiche in der Landwirtschaft außen vor. Dennoch ergeben sich über den Zollabbau für EU-Anbieter Perspektiven im Agrar- und Lebensmittelsektor. Welche sind das? Und wie ist es um die Landwirtschaft im bevölkerungsreichsten Land der Erde eigentlich bestellt?

Ein Frachtschiff wird mit Getreide beladen
  • Agrarpolitik

Ukraine. Die EU kann die Ukraine verkraften

Im Oktober 2025 hat die EU den Rahmen für ihre Handelsbeziehungen mit der Ukraine überarbeitet. Parallel dazu laufen seit dem Herbst 2024 Verhandlungen über einen EU-Beitritt. Welche Folgen ein freier Zugang der Kornkammer Ukraine zum EU-Binnenmarkt hätte, analysiert das Thünen-Institut für Marktanalyse