Es liegt hauptsächlich an hohen und stetig steigenden Kosten, dass viele Milchviehbetriebe trotz guter Auszahlungspreise nicht besser dastehen. Ein systematisches Controlling hilft, betriebliche Schwachstellen zu er kennen und die Vollkosten zu senken. Arnold Krämer zeigt, wo sie ansetzen können.
DLG-Präsident Hubertus Paetow plädiert für einen neuen Produktivitätsbegriff. Landwirtschaft müsse ökologische Faktoren wie Klima, Biodiversität und Tierwohl stärker einbeziehen – und zugleich auf messbare, marktfähige Nachhaltigkeit setzen.
Reduktionsprogramme im Pflanzenschutz und Restriktionen bei der Düngung verlangen nach alternativen Ansätzen. In dem Zusammenhang wird viel über die Potentiale von Biostimulanzien diskutiert. Was nach wie vor fehlt, sind aussagekräftige Versuchsergebnisse. Auch ein aktuelles Projekt über drei Jahre an drei Standorten zeigt wenig konsistente Resultate.
In den USA übersteigen die Endbestände an Mais die bisherigen Erwartungen. Weizen liegt am oberen Ende der Annahmen. Erntemengen 2024 nach oben korrigiert.
Daten zum Klimagasausstoß werden immer wichtiger. Europäische und nationale Regelungen fordern Emissionsminderungen und die Unternehmen brauchen valide CO2-Daten – auch aus den vorgelagerten Produktionsstufen wie beispielsweise der Landwirtschaft – für ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Die Diskussion um CO2-Fußabdrücke verleiht auch der Teller-Trog-Diskussion neuen Schub. Der Einsatz von Nebenprodukten in der Schweinefütterung ist in beiden Fällen positiv. Wie weit er sich treiben lässt, zeigen Andrea Meyer und Sebastian Bischoff.