NIRS-Sensoren am Drescher können in Echtzeit viele Inhaltsstoffe des Erntegutes messen. So zum Beispiel den Proteingehalt. Wie sich damit die Düngestrategie verbessern lässt, haben Steffi Fock, Yves Reckleben und Carsten Struve auf Praxisschlägen untersucht.
Die aktuelle Versorgungsknappheit bei Düngemitteln sorgt seit fast fünf Wochen weltweit für Aufsehen. Die Preise dürften so schnell nicht wieder sinken, in Europa droht keine akuter Engpass.
Arbeitszeit, Mindestlohn, Dokumentationspflichten: Mitarbeiter zu beschäftigen, wird immer komplizierter. Wer die arbeitsrechtlichen Stellschrauben kennt und die Regeln gezielt nutzt, kann Personal effizient einsetzen und Risiken vermeiden.
Endlich geht es bei dem Artikel 148 der Gemeinsamen Marktordnung voran. EU-Kommission, Rat und Europaparlament haben sich auf einen Kompromiss geeinigt.
Der Verbrauch wächst im Reich der Mitte 2026/27 nur wenig. Gegenwind gibt es wegen eines schwachen Wirtschaftsumfelds und Bemühungen, den Einsatz von Sojaschrot zu bremsen.
Wer mit Australien ein Freihandelsabkommen anstrebt, weiß, dass er günstige Quoten für Rohstoffimporte bieten muss. Im Falle von Mineralien und Seltenen Erden ist das ja auch erwünscht, bei Agrarprodukten jedoch eher nicht. Es war also von Anfang an klar, dass die europäischen Bauern in den sauren Apfel beißen müssen – und zollfreien oder zollbegünstigten Zugang für Fleisch, Wein, Zucker und Milchprodukte schlucken.
Europaweit laufen die Schwanzbewertungsprojekte auf Hochtouren. Mithilfe von KI soll Tierwohl objektiv messbar gemacht werden. Wer erfasst was und mit welchem Ziel?
Seit 2019 sind in der EU 84 chemisch-synthetische Wirkstoffe weggefallen! Gleichzeitig gab es 2025 für mehr als 120 Pflanzenschutzmittel Notfallzulassungen – ein neuer Rekord. Das unterstreicht, wie groß die Lücken bereits heute sind. Und sie werden künftig noch größer! Hinzu kommt, dass neue Wirkstoffe oft jahrelang in den Mühlen der EU-Genehmigungsprozesse festhängen – mit ungewissem Ausgang.