Wie wird sich die »Milchwelt« in den kommenden Jahren entwickeln? Wie schafft es die Branche, interessant für Arbeitskräfte zu sein? Wie entwickelt sich das globale Nachhaltigkeitsbewusstsein? Die Teilnehmer des Weltmilchgipfels haben nach Antworten auf diese Fragen gesucht. Sibylle Möcklinghoff berichtet über die Ergebnisse.
SKW Piesteritz, einer der letzten verbliebenen Düngemittelhersteller Deutschlands, muss aufgrund der Marktlage und politisch bedingten Rahmenbedingungen die Produktion drosseln und eine von zwei Ammoniakanlagen für eine unbestimmte Zeit abstellen.
Trockenheit im Frühjahr, zu nasse Flächen im Herbst – wie kann der Spagat zwischen Wasserrückhalt auf bewirtschafteten Flächen und landwirtschaftlicher Nutzbarkeit gelingen? Dietmar Mehl zeigt Vorteile und Grenzen verschiedener Maßnahmen auf.
Können Sie durch Warentermingeschäfte langfristig das unternehmerische Risiko minimieren? Die Ergebnisse einer Studie mit 2 200 Betrieben zeigen, dass das nur selten der Fall ist. Lukas Sigl und Norbert Hirschauer fassen die Ergebnisse zusammen.
Krisenhotline, Sorgentelefon, sozioökonomische Beratung – es gibt vielfältige Angebote für Landwirte, die in einer persönlichen Krise stecken. Aber über Probleme zu sprechen und Hilfe anzunehmen, kostet Überwindung. Wir haben mit Beratern darüber gesprochen, wie sie Betroffenen helfen.
Ein Rühren im Topf, in den jeder alles Mögliche hineingibt – das ist die Gefahr bei vielen Diskussionen um Nachhaltigkeit. An dem Thema geht kein Weg vorbei.
Probleme gibt es im Getreideanbau zu Hauf – aber die Züchtung bietet Lösungen. Etwa Zwergroggentypen, die bei hohen Erträgen weniger Stroh zurücklassen oder Wechseltypen, die noch ganz spät im Herbst gedrillt werden können. Und auch auf die strengeren Grenzwerte beim Mutterkorn haben die Züchter eine Antwort. Wir sprachen mit Gerrit Hogrefe und Andres Gordillo.
Aus preislicher Sicht scheint sich Roggen nicht zu lohnen. Aber er bietet pflanzenbaulich viele Vorteile. Und auch der Ertrag kann sich sehen lassen, nicht nur auf leichten, sondern auch auf mittleren Böden. Unter dem Strich ist Hybridroggen daher eine Bereicherung der Fruchtfolge. Mehr dazu wissen Dr. Ute Kropf und Andreas Otte.