Humusprogramme. Diese Anreize locken am meisten

Das Thema Carbon Farming ist in aller Munde. Doch unter welchen Bedingungen sind Landwirte am ehesten bereit, sich an Programmen zum Humusaufbau zu beteiligen? Das haben Julia Block, Daniel Hermann und Oliver Mußhoff erfragt.

Lieferkettengesetz. Sinnfreie Regelung

Was für Kakao-, Kaffee- und Palmölproduzenten gedacht war, trifft nun auch Rinderhalter hierzulande: Sie müssen jetzt nachweisen, dass sie keinen Wald gerodet haben, um Milch und Fleisch zu erzeugen.

Interview. „Mit Innovationen können wir punkten“

Unsere Produktionssysteme müssen resilienter werden, um Produktivität, Klimaschutz und Biodiversität unter einen Hut zu bringen. Wie kann das gelingen? Welche Rolle spielt die Digitalisierung? Und wo liegen neue Chancen? DLG-Präsident Hubertus Paetow gibt Antworten.

Erfahrungsbericht. Direkt in grüne Zwischenfrüchte säen?

Mit einer durchgehend lebenden Bedeckung und möglichst geringem Eingriff in den Boden soll es gelingen, verschiedene Hauptkulturen wassersparend zu etablieren. Hans Gnauer hat dazu Erfahrungen auf seinem Betrieb gesammelt und zeigt, wo die Herausforderungen liegen.

Braugerste. Das Berliner Programm geht am Markt vorbei

Deutsche Mälzer bevorzugen Braugerstensorten, die das Berliner Programm durchlaufen und danach eine Empfehlung bekommen haben. Aber im Zweifel zählt doch der Preis. Diese Art der Sortentestung passt in keiner Weise zu den Marktgegebenheiten.

Sauenhaltung. Umbau – jetzt oder später?

Die meisten Ferkelerzeuger haben ein Umbaukonzept für das Deckzentrum abgegeben, um sich alle Optionen offenzuhalten. Sie stehen nun vor der Frage: Übergangsfristen voll ausreizen oder sofort investieren? Wie sich der Zeitpunkt auf das Betriebsergebnis auswirkt, zeigt Stefan Leuer.

Interview. "An der Gerste kommen wir kaum vorbei"

Wirtschaftlich ist Wintergerste mitunter nicht die attraktivste Kultur. Aber als Vorfrucht ist sie nahezu unverzichtbar. Welche Alternativen es gibt, haben wir Ute Kropf gefragt.

Investitionen. Wofür Landwirte noch Geld ausgeben

Volatile Preissprünge, unkalkulierbare Baukosten, gestiegene Zinsen und die allgemein unsicheren Rahmenbedingungen – viele Landwirte sind bei ihren Investitionsplanungen vorsichtiger geworden. Die Zukunftserwartungen befinden sich sogar auf einem neuen Tiefstand.

Fruchtfolge. Wo Sommergerste am besten passt

Sommergerste leidet vor allem in Süddeutschland zunehmend unter ungünstigen Aussaatbedingungen und zu viel Regen in der Ernte. Wie Sie darauf reagieren können, beschreiben Robert Bohla und Matthias Hoppert.

Landwirtschaft. Gewinne und Einkommen steigen 2022/23 deutlich

Die durchschnittlichen Einkommen und Betriebsgewinne in der deutschen Landwirtschaft haben sich im Wirtschaftsjahr 2022/23 – und damit zum zweiten Mal in Folge – deutlich verbessert. Laut der Hochrechnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stieg das durchschnittliche Einkommen je Arbeitskraft in den Haupterwerbsbetrieben gegenüber dem Vorwirtschaftsjahr um 32 Prozent auf rund 61.000 Euro.

Carbon Farming. Ein erstes Leitbild

Carbon Farming ist ein Konzept der regenerativen Landwirtschaft und beschreibt die Maßnahmen zur Kohlenstoffanreicherung in landwirtschaftlich genutzten Böden. Die Grundidee liegt dabei in der Zurückführung des vom Menschen in die Atmosphäre gebrachten Kohlenstoffs in den Boden. Ein Interview mit Prof. Dr. Axel Don

Gerste. EU ist Dreh- und Angelpunkt

Fast die Hälfte der weltweiten Gerstenmenge wächst in der EU und Russland, das meiste davon geht ins Futter. Insgesamt gibt es nur eine Handvoll großer Spieler am Weltmarkt. Welche Rolle nehmen wir künftig ein?

Blick ins Feld. Abschlussbehandlung im Winterroggen

Die Roggenbestände haben die Ähre meist bereits vollständig geschoben. Kontrollieren Sie jetzt Ihre Bestände auf mögliche Braunrostinfektionen und darauf, wann die Blüte ansteht. Sobald die ersten Ähren mit heraushängenden Staubbeuteln gefunden werden, steht die Blüte unmittelbar bevor.

Zuckerrüben. Was steckt hinter den neuen Südzucker-Lieferrechten?

Schon immer zahlen die Rübenanbauer bei der Südzucker eine Zwangsabgabe an ihre Organisation, das sogenannte Restrübengeld und A+R-Mittel. Jetzt sollen die Anbauer ihr Guthaben in Lieferrechte umwandeln.

EU-Verordnung. Im Urwald der Bürokratie

Kommentar. »Entwaldungsfreie Lieferketten« das klingt vernünftig. Allerdings bringt man den Begriff so gar nicht mit der deutschen Rinderhaltung in Verbindung. Doch hier wird man eines Besseren belehrt: Denn auch die deutschen Landwirte sind massiv von der »EUDR« betroffen.

Zwei Personen stehen in einem Sauenstall. Die Schweine sind in Kastenständen

Fruchtbarkeit. Wenn Sauen zu viel Gewicht verlieren

Stark abgesäugte Sauen bringen schlechte biologische Leistungen im Folgewurf – klar. Aber je nach Wurfnummer gibt es starke Unterschiede mit Blick auf die Zeitspanne bis zur nächsten Belegung und die Wurfgröße. Steffen Hoy stellt eine Detailauswertung vor.

Schweinefütterung. »Faserfutter erhöht die Emissionen«

Faser, Tiergesundheit, Tierwohl – dieser Dreiklang ist allgemein anerkannt. Doch höhere Faseranteile, sei es im Hauptfutter oder auch durch Beschäftigungsfutter, können zu Zielkonflikten mit dem Emissionsschutz führen, betont Stephan Schneider.

Blick in die Bestände. Vitalisierung von Leguminosen

Auch bei Leguminosen sollte eine Düngung nicht außer Acht gelassen werden, auch wenn hier die Stickstoffdüngung nicht im Vordergrund steht, sollte die Versorgung mit den wichtigsten Makronährstoffe, im Rahmen der Fruchtfolge, bei der Grunddüngung auch zu Leguminosen erfolgen. Hanse-Agro erläutert mehr dazu.

Struktur. Anzahl und Größe landwirtschaftlicher Betriebe

Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe sinkt seit Jahrzehnten. Gleichzeitig steigt die Fläche, die durchschnittlich von jedem Betrieb bewirtschaftet wird.

Nahaufnahme Zwischenfrüchte

Klimawandel. Wasser "ernten"

Auch wenn dieser Winter sehr nass war, sind die Zeiten von Hitze- und Trockenstress sicher nicht vorbei. Wie kann man das Wasser am besten im Boden halten, sodass es zum richtigen Zeitpunkt für die Pflanze zur Verfügung steht? Hans Gnauer gibt Antworten.