Deutsche Landwirtschaft. Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr

Die Mitgliedsunternehmen des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) blicken auf ein schwieriges Jahr mit sinkenden Umsatz- und Absatzzahlen zurück – und angesichts wachsenden regulatorischen Drucks mit Sorge in die Zukunft. Dies geht aus dem neuen Jahresbericht des Verbands hervor, den er jüngst anlässlich seiner Mitgliederversammlung in Berlin veröffentlichte.

Wirtschaftlichkeit. Auch der Holzweg kann lukrativ sein

Gewinne aus dem Wald sind für viele Waldbesitzer allenfalls ein schönes Zubrot. Dabei lässt sich mit Holz durchaus langfristig gutes Geld verdienen. Worauf es ankommt und was erfolgreiche Forstbetriebe besser machen als andere zeigt Christian Mühlhausen.

Blick ins Feld. Abschlussdüngung im Winterweizen

Der Weizen steht mittlerweile kurz vor der Abschlussdüngung. Was er jetzt noch braucht und wann der optimale Zeitpunkt für die Gabe ist, erläutert Hanse-Agro im folgenden Beitrag.

GAP. Sonderausschuss Landwirtschaft stimmt für Änderungen

Der Vorschlag der EU-Kommission zu Änderungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) – vor allem in Hinblick auf die Konditionalität und die sogenannten GLÖZ-Standards („guter landwirtschaftlicher und ökologischer Zustand“) – hat bei einer Abstimmung der Mitgliedstaaten im Sonderausschuss Landwirtschaft (SAL) eine qualifizierte Mehrheit erhalten.

Reduktionsziele. Nach der SUR ist vor dem Zukunftsplan

Nach dem Scheitern der EU-Pflanzenschutz-Verordnung will nun die deutsche Politik die Risiken durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln senken. Dazu muss sie jedoch zunächst die Ziele belastbar definieren. Die Wege dorthin können dann vielfältig sein, müssen aber zu den Zielen passen, zeigt Marcel Dehler.

Integrierter Pflanzenschutz. Fordern und Fördern

Baden-Württemberg hat bereits vor einigen Jahren konkrete Reduktionsziele sowie zusätzliche Maßnahmenkataloge für einen Integrierten Pflanzenschutz in sensiblen Gebieten eingeführt. Was die Praxis tun kann, soll und muss, erläutert Michael Glaser.

Blick in die Bestände. Frostschäden in Getreide

Derzeit sieht man Land auf und ab viele Bestände die auf der Blattetage F-4, F-3 und auch auf F-2 und teilweise F-1 Symptome in Form von Blattaufhellungen und Sprenkel aufzeigen. Häufig sind diese an den Blattspitzen verstärkt ausgeprägt. Ein Beitrag von Hanse-Agro.

Ein Mann sitzt in einer Traktorkabine. Ein zweiter steht daneben. Beide blicken ernst.

Betriebsführung. Konflikte: Was, wenn's mal kracht?

Der Ausweg aus vielen Konflikten klingt einfach: aufeinander zugehen und miteinander reden. Manchmal kann aber auch ein reinigendes Gewitter helfen. Rolf Leicher zeigt, wie Sie eine konstruktive Streitkultur schaffen.

Luftbild von einem Milchviehbetrieb

DLG-Spitzenbetriebe Milch. Einmalig gute Ergebnisse

Mit im Schnitt 11,70 Ct/kg ECM haben die DLG-Spitzenbetriebe ein Rekordergebnis geliefert. Das lag vor allem an den hohen Milchpreisen, aber es gibt noch weitere Gründe. Leider spricht vieles dafür, dass sich diese Zahlen nicht so schnell wiederholen werden, meint Stefan Weber.

Beschäftigte in der Landwirtschaft. Rückgang weiter spürbar

Im Zeitraum von März 2022 bis Februar 2023 waren in Deutschland rund 876 000 Arbeitskräfte in der Landwirtschaft beschäftigt. Wie das Statistische Bundesamt nach Ergebnissen der Agrarstrukturerhebung 2023 mitteilt, waren das rund 7 % oder 62 000 Arbeitskräfte weniger als bei der Landwirtschaftszählung 2020.

Blick ins Feld. Nährstoffmangel in Getreide

Im gesamten Beratungsgebiet fallen in dieser Frühjahrssaison auffallend oft Flächen mit Nährstoffmangelsymptomen auf. Von Spurenelementmangel wie Bor, Mangan und Kupfer bis hin zu Mangelerscheinungen von Makronährstoffen wie Magnesium und Schwefel. Gerade nach den letzten deutlichen Niederschlägen Mitte/Ende April inmitten einer Phase mit gewöhnlich intensivem Wachstum häufen sich wieder die Fälle und intensivieren sich die Erscheinungsbilder.

Perspektiven. In alle Richtungen denken

Herausfordernde Zeiten verlangen Wandel und Veränderung. Jeder geht damit unterschiedlich um. Immer gilt: Unternehmertum bedeutet, Alternativen zum aktuellen Handeln in Erwägung zu ziehen. Kay Tönnsen zeigt, wie man die Übersicht behält.

Mehrere Personen stehen in einem Kuhstall

Portrait. Mit vereinten Kräften

Vor allem der enge Zusammenhalt zwischen den Inhabern macht den Betrieb der Familie Metz erfolgreich. Denn das ist eine gute Voraussetzung, um viel Tierwohl und hohe Leistungen

zu erreichen.

Schweine fressen an einem Trog

Schweinefütterung. Dreh- und Angelpunkt bleibt die Effizienz

Im Zuge der Tierwohldiskussion schien es zwischendurch eher verpönt, auf Effizienz zu setzen. Intensiv erzeugte Produkte verursachen aber vergleichsweise wenig CO2-Emissionen. Das sollte mehr in den Fokus gerückt werden, meint Eckhard Meyer.

Wettbewerbsfähigkeit. Die entscheidenden Unterschiede

Investitionszuschüsse, Mindestlohn, Bürokratie, Düngegesetzgebung – gar nicht so einfach, all das auf einen »EU-Nenner« zu bringen. Wir werfen ein Schlaglicht auf Lettland, Polen und Rumänien.

Agrarpolitik. Die GAP zukunftsfest machen

Subventionen, Flächenprämien und Milchquoten haben seinerzeit die Beitrittsverhandlungen beherrscht. Seither gab es einige Reformen der GAP – weg von Marktstützung, Exportförderung und gekoppelten Prämien hin zu Greening und mehr Umwelt- und Klimaschutz. Wie geht es weiter?

Kommentar Bürokratieabbau. Klare Schnitte

Nach den Bauerndemonstrationen und den Protesten der Handwerker sowie der Industrie im Winter beeilt sich die Politik, von Bürokratieabbau zu reden. Einzelmaßnahmen werden überdacht, und tatsächlich müssen demnächst Tiere nicht mehr zwei Ohrmarken tragen. Weitere 60 Einzelmaßnahmen prüft das Landwirtschaftsministerium derzeit.

Nachhaltigkeit. Digitalisierung für Agrarökologie

Da, wo Traktoren GPS-gesteuert ihre Bahnen ziehen, nehmen Landwirte digitale Technologien gerne an. An anderer Stelle werden die Potentiale jedoch (noch) nicht erkannt.

EU-Osterweiterung. Zwanzig Jahre im Zeitraffer

Die EU-Osterweiterung war eine der wichtigsten geopolitischen Entscheidungen der Europäischen Union. Dabei gab es auch so manche Vorbehalte gegen die Aufnahme der ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten. Wie haben sich die neuen Länder und die EU seither entwickelt?

Wald. Holz bleibt ein Zukunftsbrennstoff

Was sich mit Feldfrüchten verdienen lässt, kann jeder Landwirt recht schnell beantworten. Doch wie steht es um Holz aus dem eigenen Wald? Oft werden die Potentiale der Forstwirtschaft für das Betriebseinkommen unterschätzt. Immerhin bleibt Holz als erneuerbare Energiequelle mit dem neuen Heizungsgesetz auch zukünftig attraktiv. Christian Mühlhausen gibt einen Überblick.