Eine Person auf einem Fahrrad von hinten. Die Person trägt einen orangenen Rucksack eines Lieferdienstes.

Lieferservice. Welche Qualitäten gefragt sind

Fast 7 Mrd. € gaben deutsche Kunden im vergangenen Jahr für frei Haus gelieferte Lebensmittel aus. Der Markt wächst jährlich zweistellig. Was hat das mit landwirtschaftlichen Rohstoffen zu tun? Viel, denn bei den meisten Bestellungen entscheidet der Preis, nicht Eigenschaften wie Qualität, Regionalität oder Bio.

Zuckerrüben. Faule Eier zu Ostern

Nicht jedes Osterei schmeckt – manche riechen auch faul. Jedenfalls in Niedersachsen sind die Rübenbauern sauer über das Ei, das Nordzucker ihnen ins Osternest gelegt hat. Zum ersten Mal seit über 30 Jahren konnte sich Nordzucker nicht mit den norddeutschen Rübenanbauverbänden auf einen Preis für die Kampagne 2023 einigen.

Milchmarkt. Gestörte Lieferbeziehungen

Kommentar. Der Artikel 148 der Gemeinsamen Marktordnung (GMO) ist schon ein Evergreen in den Diskussionen um den Milchmarkt. Jetzt geht seine nationale Umsetzung in eine weitere Runde. Elf Jahre nach seinem Inkrafttreten hat das BMEL ihn zu einem der Kernpunkte des »4-Punkte-Plans für eine zukunftsfähige Milchviehhaltung« gemacht.

Kommentar. Klimaschutz sticht Ernährung

DGE-Empfehlungen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist nicht irgendeine Organisation. Wenn sie neue Ernährungsempfehlungen ausspricht, erregt das große Aufmerksamkeit. Das Medienecho ist enorm, private und öffentliche Essensanbieter passen ihre Menüs an, Ernährungsberater übernehmen die Argumentationskette. Und: Auch all diejenigen, denen die Nutztierhaltung oder der Fleischverzehr ganz allgemein ein Dorn im Auge ist, können mittlerweile auf die Schützenhilfe der DGE setzen.

Getreideanbaufläche 2024. Erste Schätzung vom Deutschem Raiffeisenverband (DRV)

Die Getreideanbaufläche in Deutschland wird nach Einschätzung des Deutschen Raiffeisenverbands (DRV) in diesem Jahr erstmalig auf unter sechs Millionen Hektar fallen. „Wir rechnen mit einer Getreideanbaufläche von 5,9 Millionen Hektar. Das ist ein neuer Tiefststand“, betont Guido Seedler, Getreidemarktexperte des Verbands.

Boden. Teuer wie nie

Die Bodenpreise haben sich in zehn Jahren verdoppelt. Auch die Pachten gehen durch die Decke. Woran liegt das? Sind außerlandwirtschaftliche Investoren die Treiber?

Nutzflächen. Der Kampf wird härter

55 ha gehen der Landwirtschaft täglich zugunsten von Siedlung- und Verkehrsfläche verloren – sagt die Statistik. In Wirklichkeit ist es ein Vielfaches davon. Unberücksichtigt bleiben nämlich Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen ebenso wie Naturschutz und Energiegewinnung. Wir geben einen Überblick.

Ein Zaun in der Landschaft. Zwei Grenzpfosten mit den Nationalfarben von Polen und Deutschland

ASP. Noch längst nicht alles gut

Die ASP-Fallzahlen in Brandenburg und Sachsen sind deutlich zurückgegangen. Zaunbau und Wildschweinbejagung scheinen zu greifen. Aber den Preis für den Erfolg zahlen ausschließlich die Schweinehalter vor Ort und die betroffenen Bundesländer.

EU-Bodenmarkt. Im Schnitt 10.000 Euro pro Hektar

Ein Hektar Ackerland hat im Jahr 2022 in der EU im Durchschnitt 10.578 Euro gekostet. Das geht aus einer am 26.1. veröffentlichten Übersicht des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) hervor. Darin eingeflossen sind Daten aus 21 EU-Mitgliedstaaten.

 

Milch. Haltungsformstufen und Aussichten

Entwicklungen bei den Haltungsformstufen und Aussichten für die Kombihaltung – das waren nur einige der Themen, die beim DBV-Fachforum Milch am Rande der Grünen Woche diskutiert wurden.

McDonald's setzt auf starke Partnerschaft mit der deutschen Landwirtschaft

McDonald’s Deutschland verkündet auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin seine zukünftige Zusammenarbeit mit der Initiative Tierwohl (ITW). Außerdem zeigt das Unternehmen, wie viele seiner Rohwaren aus Deutschland kommen und bekennt sich als Partner der deutschen Landwirtschaft.

Milch. Wo kommt sie in Zukunft her?

Klimawandel, Flächenverlust, Tierwohl und Mitarbeiter – die Herausforderungen für die Milchproduktion sind weltweit ähnlich. Gemeinsam suchten die Teilnehmer des Weltmilchgipfels nach Lösungsansätzen. Sibylle Möcklinghoff-Wicke berichtet.

Biokraftstoffbranche kritisiert Umweltbundesamt

In einem offenen Brief an den Präsidenten des Umweltbundesamtes, Prof. Dr. Dirk Messner, fordert eine Verbändeallianz das Umweltbundesamt (UBA) auf, die Ergebnisse von Studien zu Biokraftstoffen richtig wiederzugeben und es künftig zu unterlassen, Studienaussagen ins Gegenteil zu verdrehen.

Mitarbeiterbindung. Dem Fachkräftemangel entgegen

Die landwirtschaftliche Branche ächzt unter dem Fachkräftemangel. Hat man erst mal einen Mitarbeiter, stellt sich die Frage: Wie hält man diesen im Betrieb? Tabea Simon hat landwirtschaftliche Mitarbeiter und Geschäftsführer zur Arbeitsattraktivität befragt.

Wirtschaftskrise. Wohin steuert Deutschland?

Könnte man mit Schulden das Wirtschaftswachstum eines Landes nachhaltig stimulieren, wäre Griechenland der Motor der EU. Könnte man mit Subventionen die Betriebe zu höheren Leistungen treiben, würde Deutschland die Hitparade der wachstumsstärksten Nationen anführen. Stattdessen tragen wir die rote Laterne. Wohin steuert Deutschland?

Interview. »Es braucht Mut und Gelassenheit.«

Klimawandel, volatile Märkte und politische Rahmenbedingungen treiben die Transformation voran – nicht nur bei uns. Wie ist der Produktionsstandort Deutschland im internationalen Vergleich zu bewerten? Wir sprachen mit Felix Hollmann über die Zukunftsperspektiven junger Unternehmer.

EU-Ausblick. Was auf Landwirte zukommt ...

... das hat sich die EU-Kommission gefragt. Anhaltender Strukturwandel, sinkender Fleischverzehr, steigende Bedeutung nachhaltiger Produktion, mehr Extremwetterereignisse –

das sind einige der vielen Aspekte, die demnach zu stagnierenden Getreide- und Ölsaatenernten und einer sinkenden Fleischerzeugung in den kommenden Jahren beitragen.

Verluste: Wie können wir mehr Lebensmittel retten?

Rund ein Drittel der produzierten Lebensmittel wird im Laufe der Wertschöpfungskette entsorgt. Welche Rolle spielt dabei die Primärproduktion? Und welche Ansätze gibt es zur Reduzierung von Ausschussware? Das hat Jonathan Sehl beispielhaft für verschiedene Gemüsekulturen in Deutschland untersucht.

Rindermast: Uckermärker fürs Steakhouse

Das Unternehmen Block House ist bekannt für ihr internationales Fleischangebot, hat aber auch ein Qualitätsprogramm für deutsches Rindfleisch. Thomas Engfer ist einer von mehr als 30 Lieferanten. Er

vermarktet jährlich 40 bis 50 Fleischrinderfärsen an Block House.

Rügenwalder Mühle bietet Pfeifer & Langen Mehrheitsbeteiligung an

Die Rügenwalder Mühle Carl Müller GmbH & Co. KG hat der Pfeifer & Langen Industrie- und Handels-KG (IHKG) eine Mehrheitsbeteiligung angeboten. Diese steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.