Die Agrarministerkonferenz öffnet die Tür für einen möglichen Kurswechsel in der Düngepolitik. Bund und Länder wollen prüfen, ob die pauschale Ausweisung "roter Gebiete" künftig ganz entfallen kann – zugunsten eines stärker verursacherbezogenen Ansatzes.
NIRS-Sensoren am Drescher können in Echtzeit viele Inhaltsstoffe des Erntegutes messen. So zum Beispiel den Proteingehalt. Wie sich damit die Düngestrategie verbessern lässt, haben Steffi Fock, Yves Reckleben und Carsten Struve auf Praxisschlägen untersucht.
Die aktuelle Versorgungsknappheit bei Düngemitteln sorgt seit fast fünf Wochen weltweit für Aufsehen. Die Preise dürften so schnell nicht wieder sinken, in Europa droht keine akuter Engpass.
Arbeitszeit, Mindestlohn, Dokumentationspflichten: Mitarbeiter zu beschäftigen, wird immer komplizierter. Wer die arbeitsrechtlichen Stellschrauben kennt und die Regeln gezielt nutzt, kann Personal effizient einsetzen und Risiken vermeiden.
Endlich geht es bei dem Artikel 148 der Gemeinsamen Marktordnung voran. EU-Kommission, Rat und Europaparlament haben sich auf einen Kompromiss geeinigt.
Die aktuellen Preise sprechen nicht für eine Ausdehnung der EU-Schweinefleischproduktion. Angesichts der schwächelnden Nachfrage im In- und Ausland bietet sich das auch nicht an: China fällt als Großabnehmer zunehmend weg, gleichwertige Alternativen gibt es nicht.
Der Verbrauch wächst im Reich der Mitte 2026/27 nur wenig. Gegenwind gibt es wegen eines schwachen Wirtschaftsumfelds und Bemühungen, den Einsatz von Sojaschrot zu bremsen.
Der Irankrieg führt zu einer Rallye beim Rohöl, China kauft wieder Raps in Kanada, in den USA stehen die Beimischungsvorgaben für 2026 an: Es gibt gerade einiges, das die Rapspreise in der EU stützt.