Ferkel am Futtertrog

Ferkelfütterung. Technik beeinflusst das Wohlbefinden

Wenn Aufzuchtferkel zu schnell zu viel fressen, kann das ihren Stoffwechsel überfordern. Hier liegt eine wichtige Ursache für Nekrosen und Schwanzbeißen. Die Fütterungstechnik hat einen großen Einfluss. Was unterschiedliche Rohrbreiautomaten für das Tierwohl in der Ferkelaufzucht bedeuten, zeigt Eckhard Meyer.

Schweine beim Futter

Schweinefütterung. Die Rückkehr des Roggens

Der Einsatz von Roggen in der Schweinefütterung hat positive Effekte auf Gesundheit und Verhalten – und zwar in allen Altersklassen. Und sein Klimafußabdruck ist deutlich niedriger als der von Weizen. Volker Wilke gibt einen Überblick.

Schild Maul- und Klauenseuche

Brennpunkt. Jetzt auch noch Maul- und Klauenseuche

Nach ASP, Geflügelpest und Blauzungenkrankheit nun auch noch die Maul- und Klauenseuche (MKS)! Mit dem Ausbruch in einer kleinen Herde von Wasserbüffeln östlich von Berlin tritt die Seuche in Deutschland zum ersten Mal seit 1988 auf.

Eine Schweinehälfte am Schlachthof

Schlachtung. Mehr Verwerfungen bei unkupierten Schwänzen

Bissverletzungen am Schwanz können im schlimmsten Fall zu Abszessen und zur Verwerfung des gesamten Schlachtkörpers führen. Die Wahrscheinlichkeit dafür steigt, selbst wenn die Wunde bereits vernarbt ist. Besonders stark sind unkupierte Tiere betroffen, zeigt eine spanische Studie.

Eine Sau wühlt an einer Strohraufe

Nestbaumaterial. Stroh gegen Erdrückungsverluste

Vor der Geburt müssen Sauen Zugang zu organischem Nestbaumaterial haben. Stroh meiden dabei allerdings viele Betriebe – nicht zuletzt aus arbeitswirtschaftlichen Gründen. Aber das Stroh kann durchaus Ferkelverluste reduzieren, zeigen Johann Wahmhoff und Imke Traulsen.

Abluftreinigung eines Schweinestalls

TA-Luft. Welche Optionen haben BImSch-Betriebe?

Eine Abluftreinigung in bestehenden Anlagen nachzurüsten, ist teuer. Dieses Damoklesschwert schwebt aktuell über großen Tierhaltungsanlagen. Doch die Behörden müssen auch den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit wahren. In welchen Fällen Betriebe alternative NH3-Minderungsverfahren anwenden können, zeigt Friedrich Arends.

Eber im Stall

Ebergeruch. Auf die Hygiene kommt es an

Ebermast ist eine tiergerechte Alternative zur Kastration. Doch nach wie vor verhindert die Sorge vor Qualitätsverlusten durch Ebergeruch, dass sich das Verfahren am Markt durchsetzt. Aber: Je sauberer die Schweine, desto seltener sind Geruchsabweichungen beim Fleisch.

Christin Benecke

Investitionen. Endlich die Bremse lösen!

Schweinehalter sind Unternehmer, es liegt ihnen in den Genen, etwas unternehmen zu wollen – erst recht, wenn das Geld dazu da ist. Und in der Schweinehaltung wurde zuletzt gutes Geld verdient. Auf der Euro-Tier lag fast Aufbruchstimmung in der Luft. Auch eine Umfrage der ISN bestätigt den Optimismus. Es bleibt zwar dabei, dass viele Betriebe aufgegeben werden.

EuroTier Messe

EuroTier-Fachprogramm. Hier gibt es geballte Informationen

Ein Messebesuch lebt auch vom fachlichen Input zu den aktuell heiß diskutierten Themen. Ob Kupierverzicht, Robotik im Kuhstall oder KI im Geflügelbetrieb – die »Spotlights« der EuroTier greifen all das auf. Fachvorträge auf den verschiedenen »Expert Stages« runden das Informationsangebot ab.

Ferkel mit Ringelschwanz laufen in ein Stallgebäude

Schwanzbeißen. Das Problem kommt von innen

Entzündungsprozesse sind eine wesentliche Ursache für Schwanzverletzungen beim Schwein. Wie man ihnen entgegenwirken kann und was das für einen Kupierverzicht bedeutet, zeigt Gerald Reiner.

Ein Spaltenroboter im Kuhstall

Viel Potential in Robotik und KI

Fehlende Arbeitskräfte in der Nutztierhaltung sind europaweit ein riesiges Thema. Robotik und KI bieten hierfür Lösungsansätze. Weitere Trends in der Tierhaltungstechnik sind die Emissionsminderung und die Verbesserung des Stallklimas.

Schweinebetrieb Dänemark

Schweinefleisch. Die Dänen machen es vor

Die neue CO2-Steuer verlangt von den dänischen Tierhaltern einen höheren Beitrag zum Klimaschutz. Den Schweinehaltern hilft dabei ihre bereits hohe Effizienz. Den vergleichsweise niedrigen CO2-Fußabdruck will Danish Crown künftig auch in der Vermarktung nutzen.

Kosten sparen und gleichzeitig das Klima schonen – wenn die Energieverbräuche der einzelnen Produktionsbereiche vorliegen, lässt sich fast immer Einsparpotential aufdecken. Wie Sie den eigenen Betrieb durchleuchten, zeigt Sebastian Bönsch.

Energieeffizienz Schweinestall. In drei Schritten den Verbrauch optimieren

Kosten sparen und gleichzeitig das Klima schonen – wenn die Energieverbräuche der einzelnen Produktionsbereiche vorliegen, lässt sich fast immer Einsparpotential aufdecken. Wie Sie den eigenen Betrieb durchleuchten, zeigt Sebastian Bönsch.

Schweine vor einer Betäubungsanlage

CO2-Betäubung. Gibt es doch Alternativen?

Die Betäubung am Schlachthof mit Kohlendioxid wird aus Tierschutzgründen schon länger kritisch gesehen. Alternativen Gasen wie Argon wurde bisher ein negativer Einfluss auf die Fleischqualität nachgesagt. Eine aktuelle Untersuchung stellt das infrage.

Ferkel mit Ringelschwänzen im Stall

Tierschutz. Wie nah sind wir dem Ringelschwanz?

Der Kupierverzicht wird politisch weiter vorangetrieben, das zeigt nicht zuletzt die aktuelle Novelle des Tierschutzgesetzes. Doch davon, auf das Kürzen der Schwänze in der Breite der Betriebe verzichten zu können, sind wir weit entfernt. Zu vielfältig sind die Ursachen für Schwanzbeißen und zu hoch ist der Kostendruck.

Schweinehälften im Schlachthof

Abrechnungsmasken. Schwerer und noch magerer ...

... so hätten die großen Schlachter die angelieferten Schweine gerne. Die aktuelle Maskenänderung bringt dabei nicht nur finanzielle Nachteile für Mäster. Die neuen Anforderungen machen es noch schwieriger, das

absehbare Kupierverbot erfolgreich umzusetzen.

Sauen in einem neuen Stall mit Stroheinstreu

Besamungsstall. Gruppenhaltung geschickt umsetzen

Bis spätestens 2029 ist eine Fixierung im Kastenstand auch im Deckzentrum nur noch kurzzeitig möglich. Wie Sie mit den Herausforderungen der Gruppenbildung rund um die Rausche umgehen und die höheren Platzanforderungen bis zur Besamung realisieren können, zeigt ein neues Merkblatt der DLG.

Henrik Wiedenroth, Consultant im CSR Einkauf, Lidl

Tierwohl. »Der Mehraufwand muss honoriert werden.«

Die Schlachtunternehmen rühren derzeit kräftig die Werbetrommel, um Schweinemäster zur Umstellung auf höhere Haltungsstufen zu bewegen. Viele Landwirte sind aber weiter skeptisch, wie verlässlich die Zusagen des Handels sind. Wir haben mit Henrik Wiedenroth gesprochen.

Christin Benecke

Kommentar. Kein gemeinsames Ziel

Wertschöpfungskette. Vor einigen Wochen wurden – unter anderem von Tönnies und Westfleisch – mal wieder die Abrechnungsmasken für Schlachtschweine geändert. Dass so einseitige Umgestaltungen der Bezahlgrundlage meist nicht zugunsten der Mäster ausfallen, überrascht wenig.

Aufzuchtferkel fressen am Trog

Futteraufnahme Ferkel. Das Verhalten beeinflussen

Langsames Fressen hat zwei Vorteile: Die Ferkel sind beschäftigt und gleichzeitig wird der Stoffwechsel nicht überfordert. Wie die Fütterungstechnik dazu beitragen kann, zeigt Eckhard Meyer.