Fuß eines Windrades

Flächenbewertung: Die Knackpunkte der aktuellen Regeln

Mit dem Ländererlass der Finanzverwaltung aus 2024 hat sich die Wertermittlung grundlegend geändert. Standortflächen für Windräder und Freiflächenphotovoltaik verlieren ihre bewertungsrechtliche Zuordnung zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen. Die Werte steigen und bei der Hofübergabe drohen höhere Erbschaft- und Schenkungsteuern.

Birger Wesche zeigt, worauf Sie sich einstellen müssen.

Ein Vertrag liegt auf dem Tisch, Hände von zwei Personen, die unterschreiben

Nach Ekstase herrscht nun Katerstimmung

Für Windprojekte ist das Jahr 2026 ein Jahr der Entscheidungen – und bis diese getroffen sind, ein Jahr der Unsicherheiten. Einerseits steht die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des Netzpakets an. Andererseits haben die Länder noch bis Ende des Jahres Zeit, die vom Bund vorgegebenen Flächenziele für den Ausbau der Windkraft zu erfüllen. Mit der Bekanntwerdung dieser Informationen werden die zentralen Weichen für den künftigen Ausbau der Windenergie an Land gestellt.

Webinar-Recap: Windpacht – wenn der Wind sich dreht

Die „gute alte Zeit“ der Windpachten ist vorbei. Was bis Anfang 2025 für viele Flächeneigentümer noch nach planbarer Zusatzeinnahme aussah, steht heute unter massivem Druck: sinkende Zuschlagswerte, vervierfachte Zinsen, überzeichnete Ausschreibungen und neue staatliche Eingriffe verändern das wirtschaftliche Fundament vieler Projekte. Genau deshalb haben die DLG-Mitteilungen gemeinsam mit dem DLG-Ausschuss für Agrar- und Steuerrecht zum Webinar „Windpacht – wenn der Wind sich dreht“ eingeladen. Ziel war es, die aktuelle Lage zu analysieren, Entwicklungen einzuordnen und Wege aufzuzeigen, wie Landeigentümer in diesem veränderten Umfeld bestehen können.