Investitionsförderung. Unterstützung für Maschinen und Geräte

Ab sofort werden landwirtschaftliche Betriebe für die nachhaltige Bewirtschaftung von Moorböden bei der Anschaffung entsprechender Bewirtschaftungstechnik mit bis zu 65 Prozent unterstützt. Dies ist Bestandteil des Aktionsprogramms "Natürlicher Klimaschutz" (ANK).

Politik. Düngegesetz gescheitert

The NeverEnding-Story: Das Gezerre um eine Düngegesetz-Novelle geht weiter. Elf der 16 Bundesländer haben das Gesetz im Bundesrat gestoppt. Jetzt droht ein weiteres Vertragsverletzungsverfahren aus Brüssel.

Europa. Nach der Europawahl: Was folgt?

Den erwarteten »Rechtsruck« bei der Europawahl hat es nicht nur in Deutschland gegeben, sondern auch in Frankreich oder Italien. Dennoch sollten die Ergebnisse der »Mitte« ausreichen, der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu einer zweiten Amtszeit zu verhelfen.

Braugerste. Das Berliner Programm geht am Markt vorbei

Deutsche Mälzer bevorzugen Braugerstensorten, die das Berliner Programm durchlaufen und danach eine Empfehlung bekommen haben. Aber im Zweifel zählt doch der Preis. Diese Art der Sortentestung passt in keiner Weise zu den Marktgegebenheiten.

Landwirtschaft. Gewinne und Einkommen steigen 2022/23 deutlich

Die durchschnittlichen Einkommen und Betriebsgewinne in der deutschen Landwirtschaft haben sich im Wirtschaftsjahr 2022/23 – und damit zum zweiten Mal in Folge – deutlich verbessert. Laut der Hochrechnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stieg das durchschnittliche Einkommen je Arbeitskraft in den Haupterwerbsbetrieben gegenüber dem Vorwirtschaftsjahr um 32 Prozent auf rund 61.000 Euro.

Zuckerrüben. Was steckt hinter den neuen Südzucker-Lieferrechten?

Schon immer zahlen die Rübenanbauer bei der Südzucker eine Zwangsabgabe an ihre Organisation, das sogenannte Restrübengeld und A+R-Mittel. Jetzt sollen die Anbauer ihr Guthaben in Lieferrechte umwandeln.

Struktur. Anzahl und Größe landwirtschaftlicher Betriebe

Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe sinkt seit Jahrzehnten. Gleichzeitig steigt die Fläche, die durchschnittlich von jedem Betrieb bewirtschaftet wird.

GAP. Sonderausschuss Landwirtschaft stimmt für Änderungen

Der Vorschlag der EU-Kommission zu Änderungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) – vor allem in Hinblick auf die Konditionalität und die sogenannten GLÖZ-Standards („guter landwirtschaftlicher und ökologischer Zustand“) – hat bei einer Abstimmung der Mitgliedstaaten im Sonderausschuss Landwirtschaft (SAL) eine qualifizierte Mehrheit erhalten.

Agrarpolitik. Die GAP zukunftsfest machen

Subventionen, Flächenprämien und Milchquoten haben seinerzeit die Beitrittsverhandlungen beherrscht. Seither gab es einige Reformen der GAP – weg von Marktstützung, Exportförderung und gekoppelten Prämien hin zu Greening und mehr Umwelt- und Klimaschutz. Wie geht es weiter?

Kommentar Bürokratieabbau. Klare Schnitte

Nach den Bauerndemonstrationen und den Protesten der Handwerker sowie der Industrie im Winter beeilt sich die Politik, von Bürokratieabbau zu reden. Einzelmaßnahmen werden überdacht, und tatsächlich müssen demnächst Tiere nicht mehr zwei Ohrmarken tragen. Weitere 60 Einzelmaßnahmen prüft das Landwirtschaftsministerium derzeit.

EU-Osterweiterung. Zwanzig Jahre im Zeitraffer

Die EU-Osterweiterung war eine der wichtigsten geopolitischen Entscheidungen der Europäischen Union. Dabei gab es auch so manche Vorbehalte gegen die Aufnahme der ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten. Wie haben sich die neuen Länder und die EU seither entwickelt?

DBV. Bundesregierung muss Landwirtschaft entlasten

Im Nachgang des Gesprächs zwischen der Zukunftskommission Landwirtschaft und Bundeskanzler Olaf Scholz über wichtige Entlastungen für die Landwirtschaft weist der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes, Dr. Holger Hennies, darauf hin, dass die Zukunftskommission dringenden Handlungsbedarf seitens der Bundesregierung betont habe.

Biokraftstoffe. Die Politik bremst

Rohstoff für Biodiesel – das ist die wichtigste Verwendung von Raps. Sein Preis steht und fällt mit den politischen Rahmenbedingungen. Und die begünstigen derzeit eher HVO, zeigt Wolfgang Kröger.

Bürokratie. Bauernverband fordert entschlossenen Abbau

Anlässlich der Frühjahrs-Agrarministerkonferenz 2024 im thüringischen Erfurt fordert der Deutsche Bauernverband in einem Anliegenpapier die Agrarminister der Länder und Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir dazu auf, kurz- und langfristige Maßnahmen zum Erhalt der heimischen Landwirtschaft und zur Sicherung der Nahrungsmittelversorgung in Deutschland auf den Weg zu bringen.

Bodenmarkt. Braucht es mehr Regulierung?

Die Politik versucht immer häufiger, über Agrarstrukturgesetze in den Bodenmarkt einzugreifen. Ob das sinnvoll und überhaupt juristisch umsetzbar ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Hermann Onko Aeikens plädiert für mehr staatliche Kontrolle.

Agrardiesel. Was gilt denn nun?

Trotz der aktuellen Diskussionen: Für das Jahr 2023 können Sie wie in der Vergangenheit auch bis zum 30. September 2024 den Agrardieselantrag stellen – allerdings nur noch digital. Sie können sich so die Energiesteuer für Diesel mit 21,48 Ct/l teilweise zurückerstatten lassen.

Kommentar Agrarpolitik. Wunsch oder Wirklichkeit?

Fast ist man dieser Tage geneigt, sich einer Illusion hinzugeben: Hält in Brüssel etwa das rationale Denken Einzug? SUR wird jetzt auch in der EU-Kommission ad acta gelegt, ebendiese Kommission erlaubt das temporäre Aussetzen der Flächenstilllegungen und vergangene Woche stellte das Parlament Lockerungen im Umgang mit Crispr/Cas in der Pflanzenzüchtung in Aussicht.

Stilllegung. Viel Lärm um ziemlich wenig

Eine Freigabe der Stilllegung höhlt den Artenschutz aus? Welch ein Unfug! Sie ist vielmehr eine Chance für guten Ackerbau. Ein Kommentar von unserem Korrespondenten Thomas Preuße.

GLÖZ-8-Verpflichtung. DBV fordert zügige Entscheidung und Klarheit bis spätestens Ende Februar

Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken, erwartet jetzt eine zügige Entscheidung der Bundesregierung zur heute im europäischen Amtsblatt veröffentlichten Durchführungsverordnung (EU) 2024/587 zur geänderten Möglichkeit für die Erfüllung der sogenannten GLÖZ-8-Verpflichtung (nichtproduktive Flächen und Landschaftselemente) im Zuge der diesjährigen GAP-Förderung.

Neue Züchtungsmethoden. Klare Mehrheit vom EU-Parlament

Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßt die deutliche Zustimmung des EU-Parlaments zu einer Deregulierung der sogenannten Neuen Züchtungsmethoden. DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken dazu: „Es handelt sich bei dem nun beschlossenen Vorschlag um eine gelungene Abwägung der Argumente und bietet damit eine gute Grundlage für den Trilog.“