Interview. »Klimastabile Böden brauchen Kalk«

Immer mehr Landwirte sind auf der Suche nach Ansätzen, die den Boden fit für die Klimaveränderungen machen. Dabei ist eines der effizientesten Werkzeuge dafür lange bekannt. Eine standortangepasste Kalkversorgung ist angewandter Bodenschutz, sagt Alexander Schmithausen.

Ist die Theorie spannender als die Praxis?

Der Landwirtschafts-Simulator ist eines der beliebtesten Computerspiele der letzten Jahre. In der Realität gibt es jedoch einen Mangel an Erntehelfern auf den Ackerbaubetrieben für die nächste Saison.

Schlachtbranche. Überfälliger Abbau

Mehr Konzentration bedeutet vermutlich auch mehr Integration, meint Christin Benecke mit Blick auf den Rückzug von Vion aus Deutschland.

DLG-Feldtage. Rückschau und der Blick nach vorn

"Wir wollen Pflanzenbau-Lösungen für mehr Nachhaltigkeit zeigen, die sofort einsetzbar sind", diesen Anspruch formulierte DLG-Präsident Hubertus Paetow bei der Eröffnung der DLG-Feldtage an die Veranstaltung. Viele der 370 Aussteller nahmen diesen "Ball" an. Von der Züchtung mit neuen resistenten und resilienten Sorten über Pflanzenschutz, Biostimulanzien und Düngung bis hin zur Bodenbearbeitung, Bodenschonung, Robotik und Künstlicher Intelligenz (KI). Der Blick ging klar nach vorn.

Europa. Nach der Europawahl: Was folgt?

Den erwarteten »Rechtsruck« bei der Europawahl hat es nicht nur in Deutschland gegeben, sondern auch in Frankreich oder Italien. Dennoch sollten die Ergebnisse der »Mitte« ausreichen, der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu einer zweiten Amtszeit zu verhelfen.

Grassilage. Kurz ist nicht immer richtig

Sehr kurze Häcksellängen bei Grassilage sind gerade wieder im Trend. Sie können sich aber negativ auf die Milchleistung und die Tiergesundheit auswirken, wenn sie nicht zur Ration passen, warnt Denise Völker im Interview.

 

Eine Herde Milchkühe steht auf einer Weide

Weidemilch. Wer fordert, muss auch zahlen

Die Nachfrage nach Weidemilch steigt. Welche Mehrkosten damit verbunden sind und warum aktuelle Förderanreize zu gering für eine Ausweitung der Weidehaltung sind, beschreibt Hauke Tergast.

Betriebsführung. Elektronische Rechnungen sind bald Pflicht

Der Gesetzgeber hat mit Verabschiedung des Wachstumschancengesetzes Ende März die Verpflichtung zur Nutzung elektronischer Rechnungen gesetzlich verankert. Das trifft auch Sie als Landwirte. Ab dem 1. Januar 2025 müssen Sie den Empfang von Rechnungen in einem strukturierten elektronischen Format (E-Rechnung) gewährleisten. Für Ausgangsrechnungen ist eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2027 vorgesehen.

Schweinefütterung. Welche Alternativen gibt es zu Soja?

Körnerleguminosen, verarbeitetes tierisches Protein, Insekten – das alles sind interessante Eiweißträger, die Soja im Schweinefutter ersetzen könnten. Aber: Geringe Verfügbarkeit oder der Preis sprechen gegen einen breiten Einsatz. Andrea Meyer gibt einen Überblick.

Humusprogramme. Diese Anreize locken am meisten

Das Thema Carbon Farming ist in aller Munde. Doch unter welchen Bedingungen sind Landwirte am ehesten bereit, sich an Programmen zum Humusaufbau zu beteiligen? Das haben Julia Block, Daniel Hermann und Oliver Mußhoff erfragt.

Lieferkettengesetz. Sinnfreie Regelung

Was für Kakao-, Kaffee- und Palmölproduzenten gedacht war, trifft nun auch Rinderhalter hierzulande: Sie müssen jetzt nachweisen, dass sie keinen Wald gerodet haben, um Milch und Fleisch zu erzeugen.

Interview. „Mit Innovationen können wir punkten“

Unsere Produktionssysteme müssen resilienter werden, um Produktivität, Klimaschutz und Biodiversität unter einen Hut zu bringen. Wie kann das gelingen? Welche Rolle spielt die Digitalisierung? Und wo liegen neue Chancen? DLG-Präsident Hubertus Paetow gibt Antworten.

Erfahrungsbericht. Direkt in grüne Zwischenfrüchte säen?

Mit einer durchgehend lebenden Bedeckung und möglichst geringem Eingriff in den Boden soll es gelingen, verschiedene Hauptkulturen wassersparend zu etablieren. Hans Gnauer hat dazu Erfahrungen auf seinem Betrieb gesammelt und zeigt, wo die Herausforderungen liegen.

Braugerste. Das Berliner Programm geht am Markt vorbei

Deutsche Mälzer bevorzugen Braugerstensorten, die das Berliner Programm durchlaufen und danach eine Empfehlung bekommen haben. Aber im Zweifel zählt doch der Preis. Diese Art der Sortentestung passt in keiner Weise zu den Marktgegebenheiten.

Sauenhaltung. Umbau – jetzt oder später?

Die meisten Ferkelerzeuger haben ein Umbaukonzept für das Deckzentrum abgegeben, um sich alle Optionen offenzuhalten. Sie stehen nun vor der Frage: Übergangsfristen voll ausreizen oder sofort investieren? Wie sich der Zeitpunkt auf das Betriebsergebnis auswirkt, zeigt Stefan Leuer.

Interview. "An der Gerste kommen wir kaum vorbei"

Wirtschaftlich ist Wintergerste mitunter nicht die attraktivste Kultur. Aber als Vorfrucht ist sie nahezu unverzichtbar. Welche Alternativen es gibt, haben wir Ute Kropf gefragt.

Investitionen. Wofür Landwirte noch Geld ausgeben

Volatile Preissprünge, unkalkulierbare Baukosten, gestiegene Zinsen und die allgemein unsicheren Rahmenbedingungen – viele Landwirte sind bei ihren Investitionsplanungen vorsichtiger geworden. Die Zukunftserwartungen befinden sich sogar auf einem neuen Tiefstand.

Fruchtfolge. Wo Sommergerste am besten passt

Sommergerste leidet vor allem in Süddeutschland zunehmend unter ungünstigen Aussaatbedingungen und zu viel Regen in der Ernte. Wie Sie darauf reagieren können, beschreiben Robert Bohla und Matthias Hoppert.

Landwirtschaft. Gewinne und Einkommen steigen 2022/23 deutlich

Die durchschnittlichen Einkommen und Betriebsgewinne in der deutschen Landwirtschaft haben sich im Wirtschaftsjahr 2022/23 – und damit zum zweiten Mal in Folge – deutlich verbessert. Laut der Hochrechnung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) stieg das durchschnittliche Einkommen je Arbeitskraft in den Haupterwerbsbetrieben gegenüber dem Vorwirtschaftsjahr um 32 Prozent auf rund 61.000 Euro.

Carbon Farming. Ein erstes Leitbild

Carbon Farming ist ein Konzept der regenerativen Landwirtschaft und beschreibt die Maßnahmen zur Kohlenstoffanreicherung in landwirtschaftlich genutzten Böden. Die Grundidee liegt dabei in der Zurückführung des vom Menschen in die Atmosphäre gebrachten Kohlenstoffs in den Boden. Ein Interview mit Prof. Dr. Axel Don