Ackerflächen sind in Polen rar. Jedenfalls, wenn man sie kaufen will. Es kommt so gut wie nichts auf den Markt. Und die Pachten erreichen teilweise astronomische Höhen.
Michael und Marcin Pordzik haben nach der Wende nahe Oppeln in Schlesien einen Ackerbaubetrieb mit jetzt 890 ha aufgebaut. Ein wichtiges Standbein ist die Zuckerrübe. Wir haben nachgefragt, wo die Chancen, aber auch die Probleme liegen.
Friedrich Gersdorf pachtete 1997 in Westpommern die ersten Ackerflächen. Heute werden zwei Großbetriebe an drei Standorten bewirtschaftet. Beide Töchter sind eng mit den Betrieben verbunden. Welche Besonderheiten es gibt, berichtet Familie Gersdorf.
Polens Milchwirtschaft wächst, und der starke Strukturwandel geht weiter. Die Produktion steigt insgesamt, doch die regionalen Unterschiede sind groß. Dazu kommen ein wachsender Kostendruck und große Exportabhängigkeit.
Afrikanische Schweinepest, Marktverwerfungen, hohe Genehmigungshürden – die polnische Schweineproduktion wird an vielen Stellen ausgebremst. Ihre Reaktion: Eine deutliche Zunahme der Integration, da das Zusammenrücken in der Kette neue Spielräume schafft.
Viele Bestände haben wegen der außergewöhnlichen Hitze ihre Entwicklung eingestellt. Die Produktion von Winterweizen geht im Vorjahresvergleich um 12 Prozent zurück.
An so manchen bisher eher unbekannten Straßennamen haben wir uns gewöhnt, etwa die Straße von Hormus. Die Straße von Gibraltar kennen wir schon lange und auch von der Malakkastraße haben wir in der Schule gehört.