Landerwerb. Preise gehen durch die Decke
Ackerflächen sind in Polen rar. Jedenfalls, wenn man sie kaufen will. Es kommt so gut wie nichts auf den Markt. Und die Pachten erreichen teilweise astronomische Höhen.
Pachten ist schwierig in Polen, kaufen fast unmöglich. Die Pacht wird dort nach wie vor in Weizen abgerechnet. Bei Pachten von Privatleuten liegt im Raum Oppeln der Schnitt bei 25 dt Weizen je ha – bei durchschnittlichen Erträgen von 85 dt/ha. Bei Auktionen von Staatsland gehen die Preise höher: Bis zu 45 dt Weizen je ha werden aufgerufen, allerdings nur für wenige ha. Wirtschaftlich ist das keinesfalls, aber viele Betriebe haben zwischen 60 und 100 ha und stecken in der Wachstumsfalle.