Markus Oberg

  • Betriebsführung

Reduktionsziele. Nach der SUR ist vor dem Zukunftsplan

Nach dem Scheitern der EU-Pflanzenschutz-Verordnung will nun die deutsche Politik die Risiken durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln senken. Dazu muss sie jedoch zunächst die Ziele belastbar definieren. Die Wege dorthin können dann vielfältig sein, müssen aber zu den Zielen passen, zeigt Marcel Dehler.

  • Ackerbau

Integrierter Pflanzenschutz. Fordern und Fördern

Baden-Württemberg hat bereits vor einigen Jahren konkrete Reduktionsziele sowie zusätzliche Maßnahmenkataloge für einen Integrierten Pflanzenschutz in sensiblen Gebieten eingeführt. Was die Praxis tun kann, soll und muss, erläutert Michael Glaser.

Produktivität und Biodiversität unter einem Hut

Mehr Biodiversität in den EU-Agrarstrukturen – das sollte die SUR mit einem Verbot für den chemischen Pflanzenschutz in sensiblen Gebieten bringen. Diese EU-Verordnung ist zwar vorerst vom Tisch, derweil aber gehen auf nationaler und Länderebene die politischen Bestrebungen um Reduktionen im chemischen Pflanzenschutz weiter. Sie als Landwirte aber brauchen dafür funktionierende, bezahlbare Alternativen und neue Geschäftsmodelle, mit denen Sie Biodiversität und Produktivität auf dem Acker UND im Portemonnaie unter einen Hut bringen können.

Zukunft Pflanzenschutz - Weniger Maßnahmen, gleicher Ertrag?

Immer weniger Wirkstoffe und anscheinend immer mehr Probleme: Wie bekommt man die politisch und gesellschaftlich gewünschte Reduktion an Pflanzenschutzmitteln hin, ohne dass man als Landwirt auf Ertrag verzichten muss? Ein Schlüsselwort, welches in diesem Zusammenhang immer genannt wird, ist der Integrierte Pflanzenschutz. Welche Herausforderungen und Lösungen es gibt, haben wir mit Prof. Verena Haberlah-Korr diskutiert.

Biokraftstoffe. Wieviel Potenzial hat HVO?

HVO – das hydrierte Pflanzenöl, das aus Altspeisefetten, Rapsöl und vielen anderen Quellen hergestellt werden kann, gilt in der Landwirtschaft als mit großem Potenzial versehener Kraftstoff der Zukunft. Zumal die Ausgangsprodukte selbst auf den Betrieben angebaut werden können.

Bio-Eier. Der Wertschöpfungskreislauf

Bio-Legehennen-Haltung ist ein dreifacher Segen für den Biolandbau: erstens locken die Erlöse der relativ gut bezahlten Bio-Eier. Zweitens schafft die Hühner-Futter-Nachfrage Absatz für Getreide der Bio-Ackerbauern, das sonst unter Umständen konventionell vermarktet würde. Und drittens ist der Bio-Hühnertrockenkot HTK der günstigste schnell wirkende N-Dünger im Bio-Landbau mit so hoher Nährstoffdichte, dass sich auch der Transport über mehr als 200 km rechnet. Über den Wertschöpfungskreislauf der Bio-Eier-Lieferketten diskutieren:

Bernhard Brand, Dersum, Emsland, 1. Vorsitzender des neuen Branchenverbandes Bio-Legehennen e.V. Annette Alpers, Fachgruppensprecherin Geflügel der Naturland-Beratung, Lippetal Conrad Thimm, bio2030.de, Barth

  • Betriebsführung

Blick in die Bestände. Frostschäden in Getreide

Derzeit sieht man Land auf und ab viele Bestände die auf der Blattetage F-4, F-3 und auch auf F-2 und teilweise F-1 Symptome in Form von Blattaufhellungen und Sprenkel aufzeigen. Häufig sind diese an den Blattspitzen verstärkt ausgeprägt. Ein Beitrag von Hanse-Agro.