Markus Oberg

Portrait Thomas Künzel
  • Meinung

Meinung Krisenhilfen. Geld ersetzt keine Reformen

Eine »Krise nationaler Tragweite« – das sind große Worte. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer beschreibt damit die wirtschaftliche Lage vieler Betriebe: Regionale Ernte- und Qualitätsverluste infolge von Hitze und Dürre treffen auf teuren Diesel und Dünger sowie wirtschaftlichen Druck in der Tierhaltung. Zugleich zieht er eine wichtige Grenze: Nicht jede Ertragsschwankung könne der Staat ausgleichen.

Podcasttitel Titelthema Klimawandel Konsequenzen für den Ackerbau

Titelthema im Fokus: Klimawandel - Konsequenzen für den Ackerbau

In vielen Regionen liegt ein weiterer Sommer mit extremer Trockenheit hinter uns. Teilweise jagte ein Hitzerekord den nächsten. Was früher als »Jahrhundertereignis« bezeichnet wurde, tritt nun mit erschreckender Regelmäßigkeit auf. Jenseits von Verschwörungstheorien dürften schon länger alle Zweifel ausgeräumt sein: Der Klimawandel ist real und wir stecken bereits mittendrin. Was das für den Ackerbau heißt, wie sich der Schädlingsdruck verändert oder wie ein Praxisbetrieb mit einem gesunden Boden Erträge stabilisiert. All das sind Themen unserer Oktoberausgabe, über die sich Christian Bickert und Lisa Langbehn in dieser Episode unterhalten.

Ein Radlader verlädt Getreide in einen Lkw
  • Agrarpolitik

Getreide. Kriegspreise

Lagern hat sich bisher gelohnt, aber mit jeder Woche wird es riskanter. Denn eine Erfahrung aus dem Jahr 2022 dürfte auch jetzt gelten: Das Getreide sucht sich seinen Weg, wenn der Preisdruck in Russland und der Ukraine nur hoch genug ist.

Acker mit Trockenriss, eine Weizenähre liegt auf dem Boden
  • Ackerbau

Ackerbau. Das wird sich ändern

Die Wetterbedingungen der zurückliegenden Monate mit Hitzewellen und extremer Trockenheit lassen erahnen, was der Klimawandel bedeutet. Was ist künftig mit Blick auf das Pflanzenwachstum, aber auch auf den Pilz- und Schädlingsdruck zu erwarten? Erno Bouma wagt einen Ausblick.

Rübenroder lädt Rüben auf einer Miete am Feldrand ab
  • Ackerbau

Ertragsprognosen. Früher wissen, was wir später ernten

Statistische Modelle auf Basis regionaler Wetterdaten können bereits vor den offiziellen Schätzungen belastbare Daten zur kommenden Erntemenge liefern. Das hilft bei Einkauf- und Absatzentscheidungen. Wie das funktioniert, zeigt Bernd Dohmen am Beispiel Sachsen-Anhalts.