Ertragsprognosen. Früher wissen, was wir später ernten
Statistische Modelle auf Basis regionaler Wetterdaten können bereits vor den offiziellen Schätzungen belastbare Daten zur kommenden Erntemenge liefern. Das hilft bei Einkauf- und Absatzentscheidungen. Wie das funktioniert, zeigt Bernd Dohmen am Beispiel Sachsen-Anhalts.
Neben den Bodeneigenschaften ist das Wetter die zentrale Einflussgröße für die Erntemenge in einer Region. Doch wie lassen sich die komplexen Zusammenhänge zwischen Witterungsverlauf und Ertrag belastbar darstellen? Dabei können spezielle statistische Modelle helfen. »Füttert« man sie mit regionalen Wetterdaten, können sie vor Erntebeginn mittels komplexer Analysen brauchbare Ertragsprognosen generieren.