Nachdem eine Intensivierung der Düngung und neue Lösungen im Pflanzenschutz bei vielen Kulturen ausgereizt bzw. kaum noch möglich sind, soll die Züchtung es »richten«. Warum es bei einigen Kulturen schneller vorangeht als bei anderen und mit welchen Kniffen und Tricks die Züchter arbeiten, zeigt Thomas Miedaner.
Ertrag, Resistenzen, Qualität – die großen Themen sind für alle Züchter und alle Kulturen gesetzt. Aber es gibt auch eine Fülle von anderen Zuchtzielen. Die spannende Frage lautet: Wie schnell geht das alles?
Schwanzbeißen wird häufig durch Entzündungen und Nekrosen ausgelöst. Neue Forschungsergebnisse zeigen, wie Zuchtstrategien das Problem entschärfen können. Gleichzeitig wird die Gesundheit positiv beeinflusst und der Antibiotikaeinsatz reduziert.
Ausnahmen bestätigen die Regel – das gilt auch für die seit Februar vorgeschriebene bodennahe oder streifenförmige Ausbringung von Gülle auf Grünland. Denn zahlreiche Bundesländer haben Schlupflöcher ermöglicht.
Die Fleischwirtschaft arbeitet unter dem Titel »Klimaplattform Fleisch« an einer einheitlichen Berechnung der CO2-Emissionen für schweinehaltende Betriebe. Die angestrebte Branchenlösung soll helfen, Emissionen zu senken und Berichtspflichten zu erfüllen. Nur zusätzlicher Aufwand oder auch Nutzen für die Betriebe?
Der Ausbau bei Windkraft nimmt Fahrt auf. So hat die wachsende Zahl an Genehmigungen dazu geführt, dass die jüngste Ausschreibung fast 1,5-fach überzeichnet war. Reinhard Mantau zeigt, wie sich die Investition rechnet.
Die Nährstoffgehalte in Wirtschaftsdüngern schwanken erheblich. NIRS-Sensoren sollen die Nährstoffermittlung vereinfachen, eine exaktere Ausbringung ermöglichen, den überbetrieblichen Austausch fördern und den Dokumentationsaufwand reduzieren. Die Technik wird seit einigen Jahren auf Herz und Nieren getestet. Yves Reckleben fasst den aktuellen Wissensstand zusammen.
ChatGPT kann schon hier und jetzt ein nützlicher Helfer im Alltag sein. Für den Landwirt Andreas Dörr gehen die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz aber weit darüber hinaus. Er arbeitet an einem digitalen Assistenten, der ihn bei Entscheidungen unmittelbar unterstützen soll.
Der Wissens- und Beratungsbedarf steigt ständig. Aber Grundlagenforschung, Feldversuche, regionale Anpassung und praktische Umsetzung passen immer seltener zueinander.
Bei der Entwicklung und Herstellung von Pflanzenschutzdüsen handelt es sich um ein sehr komplexes Themenfeld. Gefragt sind höchste Präzision und Genauigkeit. Die Firma agrotop GmbH aus Bayern ist in diesem Segment erfolgreich unterwegs. Wir zeigen, welche Entwicklungsschritte eine Düse durchlebt.
Torsten Reim ist Precision Farming-Landwirt von der Saat bis zur Ernte. Im Rahmen eines Projekts zur teilflächenspezifischen Düngung von Winterweizen erfasst er auch die Eiweißgehalte in der Teilfläche. Jetzt weiß er, dass seine Stickstoffnutzungseffizienz im Optimum liegt und er seinen Brotweizen klimafreundlich erzeugt.
In der richtigen Zusammenstellung können Blühmischungen Nützlinge fördern, Schädlinge regulieren und Kulturpflanzen schützen. Simon Blümel und Verena Haberlah-Korr zeigen, wie.
Haben sich bei marktgängigen Weidelgras-Sorten praxisrelevante Herbizidresistenzen entwickelt? Wie es sich in Wintergetreide kontrollieren lässt und welche Rolle dabei die Behandlungstermine spielen, zeigt Klaus Gehring anhand von Versuchen.
Ob sich das Pilzjahr 2024 wiederholt? Sicher ist, dass es weniger Wirkstoffe gibt und die Resistenzen weiter zunehmen. Marc Fricke-Müller und Ruben Gödecke stellen Strategien vor.
Vielleicht sind Sie bei Ihrem Landhändler bereits auf »grünen« Dünger gestoßen. Was hat es damit auf sich, was unterscheidet ihn von herkömmlichen Düngern und wann lohnt sich der Einsatz?
Mit dem Wegfall des Wirkstoffs Flufenacet fehlt die Basis der Bodenherbizide im Getreide. Was Sie danach noch tun können, um Problemungräser in den Griff zu bekommen, zeigt Dirk Wolber.
Wenn Aufzuchtferkel zu schnell zu viel fressen, kann das ihren Stoffwechsel überfordern. Hier liegt eine wichtige Ursache für Nekrosen und Schwanzbeißen. Die Fütterungstechnik hat einen großen Einfluss. Was unterschiedliche Rohrbreiautomaten für das Tierwohl in der Ferkelaufzucht bedeuten, zeigt Eckhard Meyer.
Der Einsatz von Roggen in der Schweinefütterung hat positive Effekte auf Gesundheit und Verhalten – und zwar in allen Altersklassen. Und sein Klimafußabdruck ist deutlich niedriger als der von Weizen. Volker Wilke gibt einen Überblick.