Dass sich Veränderungen der Buchtengestaltung auf die Emissionen auswirken können, ist bekannt. Eine Studie aus Österreich zeigt, dass der größte Hebel möglicherweise nicht im Stallumbau, sondern im Futtertrog liegt. Birgit Heidinger stellt die Ergebnisse vor.
KI-Systeme versprechen bessere Entscheidungen, brauchen dafür aber viele Betriebsdaten. Wer in der digitalen Welt selbstständig, selbstbestimmt und sicher agieren will, muss Speicherorte, Zugriffsrechte und den Zweck der Datenverarbeitung kennen, sagt Bernd Rauch.
Mit der Digitalisierung in der Landwirtschaft wächst gleichzeitig die Zahl der Daten, Systeme und Maschinen, die miteinander kommunizieren müssen. Schnittstellen sind dabei ein Dauerthema. Im Gespräch mit Norbert Schlingmann wollten wir unter
anderem wissen, ob mit KI jetzt alles einfacher wird.
Digitale Überwachungssysteme liefern wertvolle Hinweise zur Tiergesundheit, aber nicht jeder Alarm bedeutet ein akutes Problem. Der Landwirt muss betriebsindividuelle Grenzwerte festlegen. Wir haben mit Christina Umstätter darüber gesprochen, worauf es dabei ankommt.
Mit einer Hammermühle am Drescher lassen sich Unkrautsamen zerstören. Die Kosten für Anschaffung und Betrieb sind aber nicht ohne, die Druschleistung sinkt und der Dieselverbrauch steigt. Dass es sich trotzdem rentieren kann, zeigt Jacob von Zitzewitz.
Wie lassen sich Zwischenfrüchte zur Unkrautunterdrückung mit minimalem Bodeneingriff am besten etablieren? Günter Klingenhagen, Christin Böckenförde und Niklas Schulte stellen Versuche dazu mit dem CoverSeeder und Direktsaattechnik vor.
Energiemanagementsysteme können helfen, Eigenstrom besser zu nutzen, Lastspitzen zu glätten und flexible Verbraucher zu steuern. Sebastian Schubert und Josef Neiber zeigen, wann sich das lohnt.
Die Agrarprodukte Kitzen kann unabhängig vom öffentlichen Stromnetz wirtschaften. Möglich macht das ein durchdachtes Konzept aus Biogas, Photovoltaik, Stromspeicher und Wärmenutzung.
Nach dem Auslaufen der EEG-Förderung haben Landwirte aus dem Münsterland von Strom- auf Biomethanproduktion umgesattelt. Aus Mist und Gülle erzeugen sie jährlich 180 GW Methan und ersetzen damit 18 Mio. l Dieselkraftstoff, zeigt Ralf Lenge.
Immer neue Gelbrost-Rassen gefährden den Bekämpfungserfolg. Welche protektiven und kurativen Möglichkeiten gibt es noch? Und wie leistungsfähig sind die verfügbaren Fungizide? Bernd Rodemann stellt eine Studie dazu vor.
Lässt sich mit der richtigen Auswahl und Terminierung von Insektiziden die Schilfglasflügelzikade bekämpfen? Versuchsergebnisse dazu zeigt Maximilian Rüdt.
Septoria-Blattdürre im Weizen: Wie riskant ist das und was ist die beste Bekämpfungsstrategie? Andreas Hommertgen zeigt, worauf es bei der Kontrolle ankommt.
Welsches Weidelgras ist in manchen Regionen längst der neue Ackerfuchsschwanz. Was außer pflügen und später säen noch hilft, hat André Herdlitschke untersucht.
Unsere Entscheidungen folgen nicht nur dem Verstand. Dahinter stehen tief verankerte Motive, die unser Verhalten prägen – oft unbewusst. Wer sie kennt, kann die eigenen Stärken gezielter einsetzen, Konflikte besser verstehen und den Betrieb bewusster führen, sagt Katja Ihde.
Die Dynamik, mit der sich resistente Unkrautarten ausbreiten, ist heftig. Verlangsamen lässt sich das nur mit der Kombination aller ackerbaulichen Maßnahmen, zeigt Dirk Wolber.
Theoretische Beratung ist das eine, die praktische Umsetzung etwas ganz anderes. Denn die Landwirte stecken oft zu tief im operativen Geschäft und es fehlt Zeit für strategische Überlegungen. Das ist die Erfahrung von Denise Völker und Astrid Stoffers. Um Abhilfe zu schaffen, haben sie eine besondere Form des Unternehmercoachings ins Leben gerufen.
Die Feldsaaten Freudenberger GmbH & Co. KG stellte auf den DLG-Feldtagen Weiterentwicklungen im Bereich Zwischenfrüchte, Nachsaat und Saatgutlösungen vor – mit klarem Fokus auf Pflanzengesundheit, Resilienz und betrieblicher Effizienz.