Nahaufnahme Wurzel einer Zwischenfrucht

Nährstoffversorgung. Aktivieren Sie die Schätze im Untergrund

Wie können tiefwurzelnde Zwischenfruchtmischungen optimiert werden, um Hauptfrüchten wie Mais einen besseren Zugang zu Nährstoffen und Wasser im Unterboden zu ermöglichen? Genau das wird in dem Verbundprojekt RootWayS untersucht. Michaela Dippold und Henrik Füllgrabe stellen die bisherigen Ergebnisse vor.

Düngerkörner zwischen jungen Rapspflanzen

N-Herbstdüngung. Notwendig oder überflüssig?

Eine Herbstdüngung mit Stickstoff birgt unter bestimmten Bedingungen ein erhöhtes Risiko für Nitrateinträge ins Grundwasser. Dennoch kann sie je nach Kultur und Standort sinnvoll sein. Frank Lorenz und Caroline Benecke wägen die Vor- und Nachteile ab.

Nitratmesstellen

Grundwasserbelastung. Wenn das Nitrat Geschichten erzählt

Nitrat im Grundwasser folgt keiner einfachen Logik. Die Dynamik ist enorm, und relevante Einträge stammen nicht nur aus der Landwirtschaft. Tobias Licha zeigt, worauf es bei der Probenahme und Bewertung der Nitratbelastung im Grundwasser ankommt – und was künftig besser werden muss.

Eine Person nimmt Bodenproben

Monitoring. Welche Maßnahmen am meisten bringen

Nach 30 Jahren Düngeverordnung fragt man sich, welche der vielen Vorgaben tatsächlich zielführend sind. Um das herauszufinden, hat der Bund Demonstrationsvorhaben in verschiedenen Modellregionen ins Leben gerufen. Unsere Autoren geben einen Überblick über die bisherigen Erkenntnisse.

Güllebehälter

Interview. Gezielte Düngung statt pauschaler Auflagen

Die Düngeverordnung wird von vielen Seiten scharf kritisiert. Caroline Benecke, Frank Lorenz und

Jörg Schrieber nehmen Stellung zur aktuellen Situation. Und sie zeigen, wie eine praxistaugliche Weiterentwicklung der Düngeverordnung aussehen kann.

Neue Lebensmittel. Berlin ist die Heimat vieler neuer Esstrends

Wer mit neuen Essideen erfolgreich sein will, benötigt dazu ein spezielles Umfeld: urbane Gesellschaften, eine lebendige und experimentierfreudige Kulturszene und eine intensive Forschungslandschaft. Berlin ist dafür ein besonders geeignetes Pflaster, zeigt Lia Carlucci.

 

Überblick. Wer bringt das Essen auf den Tisch?

250 000 landwirtschaftliche Betriebe, über 6 000 Lebensmittelbetriebe, zusammen mehr als 1,1 Mio. Arbeitsplätze und 300 Mrd. € Umsatz. Die Nahrungsmittelerzeugung ist eine starke Branche.

Weizenfeld mit Ackerfuchsschwanz

Wirkstoffverluste. Wenn Wirkstoffe verschwinden

Weniger Wirkstoffe bedeuten mehr Risiko. Eine HFFA-Studie zeigt: Mit jedem weiteren Wirkstoff, der entfällt, steigen Ertrags- und Einkommensverluste überproportional.

Pflanzenschutzmaßnahme in einem Kartoffelbestand mit einer selbstfahrenden inuma Itas 4027- Pflanzenschutzspritze

Wirkstoffverluste. Die Folgen für die Praxis

Kartoffeln in Brandenburg, Weizen in Schleswig-Holstein: Die Kalkulationen zweier Betriebsbeispiele zeigen, wie sich der Verlust zentraler Pflanzenschutzwirkstoffe betriebswirtschaftlich auswirkt.

Getreide Rogegen Weizen im Gewächshaus

Ernährungssouveränität. Technologie ist entscheidend

Innovationen im Bereich der Düngung, im Pflanzenschutz und moderne Züchtungsverfahren könnten helfen, Erträge zu sichern und Umweltwirkungen zu mindern – stoßen jedoch häufig auf ideologische Ablehnung. Matin Qaim erklärt, warum technologische Offenheit zur Voraussetzung für Ernährungssouveränität wird – und wie sich Fortschritt und Nachhaltigkeit verbinden lassen.

Roboter mit kamerabasierter Hacktechnik

Pflanzenschutztechnik. KI transformiert den Pflanzenschutz

Ausgehend von kamerabasierter Hacktechnik breitet sich der Einsatz Künstlicher Intelligenz im Pflanzenschutz aus. Zwischen etablierten schleppergezogenen Systemen und autonomen Robotern entwickelt sich eine neue Generation smarter Technik – vielversprechend, aber noch nicht perfekt. Stefan Paulus und Dirk Koops zeigen, wo wir stehen.

Düsen einer Pflanzenschutzspritze

England. Regulierung: Neue Freiheiten bergen auch Risiken

Erleichterte Zulassung genomveränderter Pflanzen, eigene Bewertungszyklen, kürzere Wirkstofflaufzeiten und ein nationaler Belastungsindikator bei Pflanzenschutzmitteln: Das schafft neue Forschungsspielräume auf der Insel, erhöht jedoch die Marktrisiken für Exporte in die EU.

Portraitbild Markus Röser

Interview. »Regionalität braucht Innovationen«

Weniger Wirkstoffe, mehr Risiko: Europa braucht dringend schnellere Zulassungsverfahren, um Produktivität, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit in Einklang zu bringen.

Einkaufswagen mit frischen Lebensmitteln

Selbstversorgung. Versorgung unter Druck

Klimawandel, Regulierung und der Verlust zentraler Pflanzenschutzwirkstoffe belasten die heimische Produktion. Eine aktuelle Studie zeigt: Während Klimarisiken langfristig wirken, kann Regulierung kurzfristig zu massiven Ertragseinbußen und wachsender Importabhängigkeit führen.

Eine junge Frau hockt mit einem Notizblock auf den Knien auf dem Feld

Berufliche Entwicklung. Die KI als Karriereberater

Bewerbung, Selbstmarketing, Interviewtraining – wir zeigen, wie man mit Hilfe von KI die besten Ergebnisse für sich rausholt.

Portrait Christian Bickert

Meinung Ernährungswende. Großstadtblase oder großer Trend?

Brauchen wir eine Ernährungswende? Diese Frage wurde auf dem gemeinsamen Forum der DLG-Mitteilungen mit der Zeitung DIE ZEIT in Berlin gestellt. Die Antwort des Publikums war wenig überraschend: 75 % antworteten mit »ja«.

Tempeh-Flocken in einem Küchensieb

Fleischersatz. Wirtschaftliche Chancen für uns

Es ist noch ein kleiner Markt, aber er wächst. In den kommenden Jahren rechnet Ivo Rzegotta in Deutschland mit Milliardenumsätzen. Aber wegen der langsamen Zulassung durch die EU und die hohen nationalen Hürden drohen die Unternehmen in die USA oder nach Ostasien abzuwandern. Verspielen wir da gerade eine Chance?

verschiedene Lebensmittel

Speiseplan. Wie viel Pflanze verträgt Ernährung?

Spätestens mit dem Einzug von Umwelt- und Klimawirkungen in die Ernährungsempfehlungen ist klar: Beim Essen geht es längst um mehr als die Versorgung des Körpers mit Energie und Nährstoffen. Stattdessen soll unsere

Ernährung mit Blick auf CO2-Bilanz und Wasserverbrauch stärker als bisher pflanzenbetont sein. Ob das überhaupt sinnvoll ist, zeigt Malte Rubach.

Nachhaltigkeitsberichte. Globaler Trend mit langfristigen Folgen

Erst einmal ist es nur ein Stück Papier. Aber auf Dauer können die verschiedenen Vorschriften zur Erfassung der Nachhaltigkeit entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit werden. Jedenfalls ist es nicht nur ein deutsches Thema, zeigt Camillo Alborghetti.

AGRITECHNICA Ramp up

DKE. Jetzt auch John Deere an Bord

DKE-Data präsentiert eine weiterentwickelte Version seiner Datenaustauschplattform zur sicheren und herstellerübergreifenden Verbindung von Maschinen, Farmmanagement-Systemen und Cloud-Diensten.