Ein Landwirt hält einen Wiegeschein in der Hand, im Hintergrund steht ein Schlepper mit Anhänger auf der Waage beim Landhändler

KI-Assistenzsysteme. Anwendungsbeispiele im Ackerbau

In der Praxis geht es bei KI-Anwendungen nicht um Science-Fiction, sondern um sehr konkrete Erleichterungen im Betriebsalltag: weniger Papier, mehr Überblick, bessere Entscheidungen

Verschiedene KI-Apps auf einem Smartphone

KI-Assistenzsysteme. Weniger Büro, mehr Betrieb

Was kann Künstliche Intelligenz wirklich leisten – und wo stößt sie an ihre Grenzen? Zwischen smarter Unkrauterkennung, optimierter Behördenkommunikation und Fruchtfolgeplanung zeigt sich: KI ist ein mächtiges Werkzeug. Vorausgesetzt, sie wird klug eingesetzt.

Blick in ein Rechenzentrum

Rahmenbedingungen. KI – eine Frage der Energie

Wer bei der KI nicht mithalten kann, verliert – wirtschaftlich, technologisch und auch gesellschaftlich. Wollen wir den USA oder China die Stirn bieten, benötigen wir große Rechenzentren und dafür vor allem ausreichend Strom. Torsten Beyer erklärt, woran es hakt und zeigt Handlungsoptionen auf.

Zwei Männer stehen vor Forstmaschinen und blicken auf ein Handy

Forstmanagement. Digitale Helfer im Wald

Softwarelösungen, mit denen sich der Wald effizienter überblicken und bewirtschaften lassen soll, sind in aller Munde. Aber was können sie wirklich? Welche Digitalisierung braucht der Kleinprivatwald und was hilft einer Forstbetriebsgemeinschaft? Heinrich Höllerl gibt einen Überblick.

Eine Pflanzenschutzspritze fährt über den Acker

Spot-Spraying. Wann sich das Verfahren lohnt

Welche Technik, Düsen, Geschwindigkeit? Beim Spotten gibt es viele Stellschrauben, um Einsparungen zu erreichen. Wie viel das tatsächlich bringt, zeigen Iris Schaper und Kai-Hendrik Howind.

Portrait Lisa Langbehn

Meinung Glyphosat. Die Karre ist im Dreck

Neue Untersuchungen bestätigen eine schon länger bestehende Vermutung: Glyphosat in Gewässern stammt nicht nur aus der Landwirtschaft.

Projekte. Was die Forschung sonst noch im Köcher hat

Neben den vorgestellten Forschungsarbeiten gibt es weitere bereits abgeschlossene sowie noch laufende Projekte, die viel zu spannend sind, um sie in unserem Titelthema unter den Tisch fallen zu lassen. Deshalb stellen wir hier kurz und knapp drei zusätzliche wissenschaftliche Ansätze mit Potential für die Landwirtschaft von morgen vor.

Mikrobiom. Wissen, was drin ist

Das Bodenleben ist essentiell für das Pflanzenwachstum. Kann die DNA-Sequenzierung Licht ins Dunkel des Mikrobioms bringen und zukünftig als Entscheidungsbasis für Pflanzenschutz und Düngung dienen? Ferenc Kornis teilt seine Sicht als Pflanzenbauberater.

Mikrobiom. Das Getümmel unter der Oberfläche

So klein die unzähligen Lebewesen im Boden auch sind – ihre Bedeutung für die Stoffkreisläufe

ist riesig. Trotzdem gibt es noch große Wissenslücken. Ziel eines Forschungsprojektes war es daher, die Wechselwirkungen zwischen Anbaumaßnahmen, Boden-Mikrobiota und Pflanzen besser zu verstehen. Rita Grosch, Günter Neumann und Jörg Geistlinger stellen die Ergebnisse vor.

Unterbodenmanagement. Altbewährtes neu entdeckt

Bereits in der DDR wurde das Prinzip der partiellen Krumenvertiefung entwickelt. Damals mit dem Ziel, die Bodenfruchtbarkeit und die Erträge zu steigern. Nun zeichnet sich immer stärker ab, dass das Verfahren auch dem Klimaschutz dienen könnte.

Marisa Gerriets und Michael Sommer stellen Untersuchungen dazu vor.

Einbringung von Kompost auf dem Acker

Unterbodenmanagement. Nachschub aus der Tiefe

Im Unterboden schlummern bisher ungenutzte Nährstoff- und Wasserreserven. Ein Forschungsprojekt zur streifenweisen Unterbodenmelioration mit Kompost liefert vielversprechende Erkenntnisse. Oliver Schmittmann stellt das Verfahren, die Technik und die Ertragseffekte sowie Nachhaltigkeit dieser Maßnahme vor.

Man zeigt Erde, die er in den Händen hält

Forschung. Mission Boden

Die landwirtschaftliche Bodenforschung hat durch millionenschwere Programme große Fortschritte gemacht. Das gilt unter anderem für die Bodengesundheit, den Humusaufbau und das Mikrobiom. Axel Don und Felix Seidel teilen neue Erkenntnisse.

SINS bei Saugferkeln – ohne Folgen für den Kupierverzicht

Bereits bei der Geburt weist ein erheblicher Anteil der Ferkel nekrotische Veränderungen an peripheren Körperteilen auf – auch bekannt als Entzündungs- und Nekrosesyndrom beim Schwein (SINS). Welche Bedeutung hat dieses Phänomen für die weitere körperliche Unversehrtheit in der Säugezeit und der Aufzucht?

Frau mit Ferkeln im Stall

Ferkelaufzucht. Nekrosen stehen für Fütterungsstress

Auf das routinemäßige Schwanzkupieren zu verzichten, ist wohl eine der größten Herausforderungen für die konventionelle Schweinehaltung. Der Fütterung kommt dabei eine entscheidende Bedeutung zu. Eckhard Meyer zeigt die Stellschrauben.

Maik Freitag

Kommentar. Mehr Forschung statt Bürokratie!

Ich bezweifle, dass die neue Richtlinie unseren Böden tatsächlich hilft.

Pneumatischer Düngerstreuer auf dem Feld

Teilflächen. Die nackten Zahlen sind ernüchternd

Wie wirtschaftlich ist teilflächenspezifisches Arbeiten wirklich? Das hängt an vielen Faktoren. Das Projekt Diabek hat anhand umfangreicher Praxisdaten untersucht, welchen Einfluss eine Teilschlagbewirtschaftung auf Ertrag und Ressourceneffizienz hat.

Saugferkel von hinten mit Ringelschwanz

Dänemark. Im Bieterverfahren zum Ringelschwanz

Klare Zielvorgabe, so günstig wie möglich, kaum Bürokratie – in Dänemark soll ein dreijähriges Programm die Zahl der unkupierten Schweine erhöhen. Interessierte Betriebe können Gebote abgeben, zu welchem Preis sie einsteigen wollen.

Handelskrieg. Zerreißt das globale Handelsnetz?

Der von den USA angezettelte Handelskrieg mit China ist eine Gefahr für die Weltwirtschaft. Die Strafzölle bedrohen die Warenströme und könnten die globale Versorgung in Schieflage bringen. Welche Folgen es für den Agrarsektor hätte, wenn Europa und Südamerika sich auf eine der beiden Seiten schlügen, erläutert Stefan Vogel.

Handelskrieg. »Inflation in den USA, Rezession bei uns«

Der Zollkrieg, den Präsident Trump vom Zaun gebrochen hat, wirbelt die Märkte durcheinander. Wir haben Jörg Krämer gefragt, mit welchen Konsequenzen wir rechnen müssen.

Aufgeklappter Werkzeugkasten

Forschung & Beratung. Der Werkzeugkasten gehört aufgeräumt

Der Wissens- und Beratungsbedarf steigt ständig. Aber Grundlagenforschung, Feldversuche, regionale Anpassung und praktische Umsetzung passen immer seltener zueinander. Was sich ändern muss und warum es dazu innovative Partnerschaften braucht, beschreiben Friedrich Wüstemann und Jannik Dresemann.