Ein Frachtschiff wird mit Getreide beladen
Ersteller: sandsun Quelle: stock.adobe.com

Ukraine. Die EU kann die Ukraine verkraften

Im Oktober 2025 hat die EU den Rahmen für ihre Handelsbeziehungen mit der Ukraine überarbeitet. Parallel dazu laufen seit dem Herbst 2024 Verhandlungen über einen EU-Beitritt. Welche Folgen ein freier Zugang der Kornkammer Ukraine zum EU-Binnenmarkt hätte, analysiert das Thünen-Institut für Marktanalyse

Der Agrarhandel zwischen der Europäischen Union (EU) und der Ukraine hat sich seit Beginn des russischen Angriffskrieges grundlegend verändert. Mit der aktiven Unterstützung des ukrainischen Außenhandels durch die Solidaritätskorridore sowie der temporären vollständigen Öffnung des EU-Marktes für ukrainische Agrarprodukte ab Juni 2022 reagierte die EU nicht nur auf die geopolitische Ausnahmesituation, sondern setzte zugleich ein starkes wirtschafts- und handelspolitisches Signal. Die daraus resultierenden Handelsströme, Marktreaktionen und längerfristigen Perspektiven prägen seither die agrarpolitische Diskussion.

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