Dr. Modest von Bockum

Webinar-Recap: Windpacht – wenn der Wind sich dreht

Die „gute alte Zeit“ der Windpachten ist vorbei. Was bis Anfang 2025 für viele Flächeneigentümer noch nach planbarer Zusatzeinnahme aussah, steht heute unter massivem Druck: sinkende Zuschlagswerte, vervierfachte Zinsen, überzeichnete Ausschreibungen und neue staatliche Eingriffe verändern das wirtschaftliche Fundament vieler Projekte. Genau deshalb haben die DLG-Mitteilungen gemeinsam mit dem DLG-Ausschuss für Agrar- und Steuerrecht zum Webinar „Windpacht – wenn der Wind sich dreht“ eingeladen. Ziel war es, die aktuelle Lage zu analysieren, Entwicklungen einzuordnen und Wege aufzuzeigen, wie Landeigentümer in diesem veränderten Umfeld bestehen können.

Agrarlandschaft

Interview. »Artenvielfalt fördern, aber richtig«

Die neuen GAP-Vorschläge werfen auch die Frage nach der Zukunft der Agrarumweltprogramme auf. Braucht es neue Ansätze, um die gewünschten Ziele zu erreichen? Teja Tscharntke zeigt, was wirklich nötig wäre.

Schweinehälften im Schlachthof

Strukturwandel. Die Schließung von Schlachthöfen bereitet Sorgen

Die Schweinehaltung bei uns geht zurück – also gute Aussichten für die verbleibenden Betriebe? Ganz so einfach ist es nicht, da auch Schlachthaken abgebaut werden. Entscheidend ist, wie stark deutsche Herkunft gefragt ist.

Raps: Globale Vorräte steigen um 2 Mio. t

Nur an sehr kleinen Rädchen hat das US-Agrarministerium (USDA) im Februar an seiner Weltrapsbilanz gedreht. Der EU-Importbedarf 2025/26 sinkt leicht auf 5,5 Mio. t.

EU- und UK-Flagge vor blauem Himmel

EU-UK-Abkommen: Annäherung mit Risiken

Der Brexit war politisch gewollt, seine wirtschaftlichen Folgen werden jedoch erst nach und nach sichtbar. Während Deutschland mit dem Vereinigten Königreich einen ordnungspolitisch gleichgesinnten Partner – der ebenso für mehr Haushaltsdisziplin und Freihandel stand – verloren hat, steht London vor der Aufgabe, die Wettbewerbsfähigkeit seines Agrar- und Ernährungssektors zu sichern.

Bodenprofil

Ackerbohnen. Der Anbau erfordert viel Feinjustierung

Einen guten Ackerbohnenbestand ins Feld zu stellen, ist eine echte Herausforderung. Die Erträge schwanken von Jahr zu Jahr erheblich. Welche Faktoren zu höheren Erträgen und mehr Anbaustabilität beitragen können, wird an der Fachhochschule Südwestfalen untersucht.

Sojabohnen: Brasilien, Brasilien und noch einmal Brasilien

Ein neuer Monat, eine neue Aufwärtskorrektur: Diesmal legt die Ernteschätzung des USDA für Brasilien um 2 Mio. t zu. Die Exportprognose für die USA liegt für 2025/26 unverändert 9 Mio. t unter Vorjahr.

Symbolbild Risiko Tachometer

Frankreich. Risiko absichern kostet Geld

Wahrscheinlich wird es in den Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik stärker als bisher um Risikoabsicherung gehen