Raps: Globale Vorräte steigen um 2 Mio. t
Nur an sehr kleinen Rädchen hat das US-Agrarministerium (USDA) im Februar an seiner Weltrapsbilanz gedreht. Der EU-Importbedarf 2025/26 sinkt leicht auf 5,5 Mio. t.
Sämtliche Änderungen, die das USDA in der Februarausgabe seines Zahlenwerk beim Raps vorgenommen hat, spielen sich im niedrigen Nachkommabereich ab. In Sachen Erzeugung bleibt alles beim alten. Das bedeutet eine weltweite Rekordernte von 95 (Vorjahr: 86) Mio. t, dem die Behörde einen Verbrauch von gut 92 (Vorjahr: 88) Mio. t gegenüberstellt.
Die vier größten Rapsexporteure (Kanada, Australien, Ukraine, Russland) kommen 2025/26 zusammen auf eine Erzeugung von 38 (Vorjahr: 34) Mio. t. Zusammen sollen die Exporte dieser Anbieter 16,5 (Vorjahr: 18,5) Mio. t erreichen, und damit einen Weltmarktanteil von 90 (Vorjahr: 94) Prozent. Nach Ansicht des USDA verkauft die EU in dieser Saison deutlich mehr Rapssaat ins Ausland als im Vorjahr (+270.000 auf 650.000 t).
Globale Vorräte wachsen
Zugleich schätzt das USDA die 2025/26 notwendigen Zukäufe im Monatsvergleich um 0,2 Mio. t niedriger ein bei 5,5 (Vorjahr: 8,0) Mio. t. Zudem gehen die US-Marktbeobachter im Februar-Wasde davon aus, dass die globalen Vorräte im Verlauf der Saison um gut 2 auf 12 Mio. t anschwellen werden. Einer Verdopplung der Reserven in Kanada (auf 3,2 Mio. t) und merklichen Zuwächsen in Australien (+0,7 auf 0,9 Mio. t) steht ein Rückgang in China (-0,3 auf 4 Mio. t) gegenüber.
In Kooperation mit agrarticker.de.