Energiemanagementsysteme können helfen, Eigenstrom besser zu nutzen, Lastspitzen zu glätten und flexible Verbraucher zu steuern. Sebastian Schubert und Josef Neiber zeigen, wann sich das lohnt.
Die Agrarprodukte Kitzen kann unabhängig vom öffentlichen Stromnetz wirtschaften. Möglich macht das ein durchdachtes Konzept aus Biogas, Photovoltaik, Stromspeicher und Wärmenutzung.
Nach dem Auslaufen der EEG-Förderung haben Landwirte aus dem Münsterland von Strom- auf Biomethanproduktion umgesattelt. Aus Mist und Gülle erzeugen sie jährlich 180 GW Methan und ersetzen damit 18 Mio. l Dieselkraftstoff, zeigt Ralf Lenge.
Unsere Entscheidungen folgen nicht nur dem Verstand. Dahinter stehen tief verankerte Motive, die unser Verhalten prägen – oft unbewusst. Wer sie kennt, kann die eigenen Stärken gezielter einsetzen, Konflikte besser verstehen und den Betrieb bewusster führen, sagt Katja Ihde.
Theoretische Beratung ist das eine, die praktische Umsetzung etwas ganz anderes. Denn die Landwirte stecken oft zu tief im operativen Geschäft und es fehlt Zeit für strategische Überlegungen. Das ist die Erfahrung von Denise Völker und Astrid Stoffers. Um Abhilfe zu schaffen, haben sie eine besondere Form des Unternehmercoachings ins Leben gerufen.
Die Feldsaaten Freudenberger GmbH & Co. KG stellte auf den DLG-Feldtagen Weiterentwicklungen im Bereich Zwischenfrüchte, Nachsaat und Saatgutlösungen vor – mit klarem Fokus auf Pflanzengesundheit, Resilienz und betrieblicher Effizienz.
Nach Jahren ideologischer Grabenkämpfe um die Gentechnik schlägt Europa einen neuen Weg ein. Das Europäische Parlament hat den Kompromiss zu den Neuen Genomischen Techniken (NGT) bestätigt und damit die letzte große Hürde für moderne Züchtungsverfahren wie die Genschere (CRISPR) aus dem Weg geräumt.
Beim Agrarstudium an Universitäten und Fachhochschulen ist für jeden etwas dabei. Immer mehr spezialisierte Studiengänge stehen zur Auswahl. Ob wir tatsächlich so viele Angebote brauchen, wird die Nachfrage regeln.
Virtuelle Lernumgebungen und digital gestützte Simulationen ergänzen die klassischen Methoden der Ausbildung. Besonders für tierschutzsensible Themen ergeben sich daraus neue didaktische Möglichkeiten. Katharina Dahlhoff stellt sie vor.
Ein Betrieb allein kann längst nicht mehr alle Facetten moderner Landwirtschaft vermitteln. Einige Unternehmen haben daraus eine Gemeinschaftsaufgabe gemacht und setzen auf Verbundmodelle, um jungen Menschen ein breiteres Lernangebot und bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Wir zeigen zwei Beispiele aus Sachsen.
Die landwirtschaftliche Ausbildung steht vor einer Reform. Die Lehrpläne werden modernisiert und aktuelle Anforderungen wie Digitalkenntnisse eingepflegt. Die Fachschulausbildung muss nachziehen, fordern unsere Gesprächspartner.
Fit für den Alltag im Stall – dafür nutzen angehende Land- und Tierwirte in der überbetrieblichen Ausbildung Trainingsmodelle und simulationsbasierte Übungseinheiten.
Ob regenerative Landwirtschaft, Streifenanbau oder anderes: Neue Anbausysteme versprechen, Klima- und Umweltziele ohne Einbußen bei der Produktivität zu erreichen. Aber genaues Hinschauen lohnt.
Die Hauptkultur direkt in einen lebenden Mulch säen? „Planting green“ ist eine Antwort auf Klimawandel und Erosion, hält aber eine Reihe von Herausforderungen bereit. Darüber berichtet ein Landwirt aus Österreich.
Die vergangenen Jahre waren geprägt von starken Preisschwankungen, geopolitischen Verwerfungen, steigenden Kosten und wachsenden regulatorischen Anforderungen. Mehr denn je kommt es darauf an, strukturelle Stärken und Entwicklungschancen zu nutzen.
Auf kontinental-trockenen Standorten kann die regenerative Landwirtschaft ihre Stärken besonders gut ausspielen. Das zeigt ein Langzeitversuch in Österreich. Bodenbedeckung, Fruchtfolge und Bodenbearbeitung sind dabei die zentralen Punkte.
Wachsen oder weichen – das war lange die Devise. Ob das heute noch gilt, woran wir Erfolg messen und was Wachstum eigentlich bedeutet, zeigt ein Erfahrungsaustausch unter Beratern.
Wachsen, effizienter werden, investieren – und trotzdem nicht vorankommen? Vor allem junge Unternehmerinnen und Unternehmer stehen vor der Frage, ob sie diesen Weg bestreiten möchten. Entscheidend ist, den eigenen Weg im dynamischen Wettbewerb bewusst zu wählen. Alfons Balmann beschreibt das Dilemma.
Sönke Strampe hat den elterlichen Betrieb in der Lüneburger Heide nach seinen eigenen Interessen umgestaltet und ganz neue Betriebszweige etabliert. Ein wichtiges Standbein ist der Paketversand von Gemüse – vor allen Dingen von Süßkartoffeln. Er erzählt, warum er damit erfolgreich ist.