Mit einer Hammermühle am Drescher lassen sich Unkrautsamen zerstören. Die Kosten für Anschaffung und Betrieb sind aber nicht ohne, die Druschleistung sinkt und der Dieselverbrauch steigt. Dass es sich trotzdem rentieren kann, zeigt Jacob von Zitzewitz.
Wie lassen sich Zwischenfrüchte zur Unkrautunterdrückung mit minimalem Bodeneingriff am besten etablieren? Günter Klingenhagen, Christin Böckenförde und Niklas Schulte stellen Versuche dazu mit dem CoverSeeder und Direktsaattechnik vor.
Energiemanagementsysteme können helfen, Eigenstrom besser zu nutzen, Lastspitzen zu glätten und flexible Verbraucher zu steuern. Sebastian Schubert und Josef Neiber zeigen, wann sich das lohnt.
Die Agrarprodukte Kitzen kann unabhängig vom öffentlichen Stromnetz wirtschaften. Möglich macht das ein durchdachtes Konzept aus Biogas, Photovoltaik, Stromspeicher und Wärmenutzung.
Nach dem Auslaufen der EEG-Förderung haben Landwirte aus dem Münsterland von Strom- auf Biomethanproduktion umgesattelt. Aus Mist und Gülle erzeugen sie jährlich 180 GW Methan und ersetzen damit 18 Mio. l Dieselkraftstoff, zeigt Ralf Lenge.
Immer neue Gelbrost-Rassen gefährden den Bekämpfungserfolg. Welche protektiven und kurativen Möglichkeiten gibt es noch? Und wie leistungsfähig sind die verfügbaren Fungizide? Bernd Rodemann stellt eine Studie dazu vor.
Lässt sich mit der richtigen Auswahl und Terminierung von Insektiziden die Schilfglasflügelzikade bekämpfen? Versuchsergebnisse dazu zeigt Maximilian Rüdt.
Septoria-Blattdürre im Weizen: Wie riskant ist das und was ist die beste Bekämpfungsstrategie? Andreas Hommertgen zeigt, worauf es bei der Kontrolle ankommt.
Welsches Weidelgras ist in manchen Regionen längst der neue Ackerfuchsschwanz. Was außer pflügen und später säen noch hilft, hat André Herdlitschke untersucht.
Unsere Entscheidungen folgen nicht nur dem Verstand. Dahinter stehen tief verankerte Motive, die unser Verhalten prägen – oft unbewusst. Wer sie kennt, kann die eigenen Stärken gezielter einsetzen, Konflikte besser verstehen und den Betrieb bewusster führen, sagt Katja Ihde.
Die Dynamik, mit der sich resistente Unkrautarten ausbreiten, ist heftig. Verlangsamen lässt sich das nur mit der Kombination aller ackerbaulichen Maßnahmen, zeigt Dirk Wolber.
Theoretische Beratung ist das eine, die praktische Umsetzung etwas ganz anderes. Denn die Landwirte stecken oft zu tief im operativen Geschäft und es fehlt Zeit für strategische Überlegungen. Das ist die Erfahrung von Denise Völker und Astrid Stoffers. Um Abhilfe zu schaffen, haben sie eine besondere Form des Unternehmercoachings ins Leben gerufen.
Die Feldsaaten Freudenberger GmbH & Co. KG stellte auf den DLG-Feldtagen Weiterentwicklungen im Bereich Zwischenfrüchte, Nachsaat und Saatgutlösungen vor – mit klarem Fokus auf Pflanzengesundheit, Resilienz und betrieblicher Effizienz.
Nach Jahren ideologischer Grabenkämpfe um die Gentechnik schlägt Europa einen neuen Weg ein. Das Europäische Parlament hat den Kompromiss zu den Neuen Genomischen Techniken (NGT) bestätigt und damit die letzte große Hürde für moderne Züchtungsverfahren wie die Genschere (CRISPR) aus dem Weg geräumt.
Beim Agrarstudium an Universitäten und Fachhochschulen ist für jeden etwas dabei. Immer mehr spezialisierte Studiengänge stehen zur Auswahl. Ob wir tatsächlich so viele Angebote brauchen, wird die Nachfrage regeln.
Virtuelle Lernumgebungen und digital gestützte Simulationen ergänzen die klassischen Methoden der Ausbildung. Besonders für tierschutzsensible Themen ergeben sich daraus neue didaktische Möglichkeiten. Katharina Dahlhoff stellt sie vor.
Ein Betrieb allein kann längst nicht mehr alle Facetten moderner Landwirtschaft vermitteln. Einige Unternehmen haben daraus eine Gemeinschaftsaufgabe gemacht und setzen auf Verbundmodelle, um jungen Menschen ein breiteres Lernangebot und bessere Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Wir zeigen zwei Beispiele aus Sachsen.
Die landwirtschaftliche Ausbildung steht vor einer Reform. Die Lehrpläne werden modernisiert und aktuelle Anforderungen wie Digitalkenntnisse eingepflegt. Die Fachschulausbildung muss nachziehen, fordern unsere Gesprächspartner.