Schweine in der Bucht
Quelle: landpixel Eine Schreidetektion kann auf Auffälligkeiten zwischen den Kontrollgängen hinweisen.

KI-Assistenz. Wenn Schweine Alarm geben

KI-gestützte Audiosysteme können Schreie von Schweinen analysieren und Auffälligkeiten frühzeitig erkennen. Perspektivisch könnte daraus ein betriebsspezifisches Warnsystem für den Schweinestall entstehen, zeigen unsere Autoren.

  • KI-Assistenz. Wenn Schweine Alarm geben

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Die tägliche Tierkontrolle bleibt das wichtigste Instrument zur Beurteilung von Tiergesundheit und Tierwohl. Doch zwischen zwei Kontrollgängen können im Stall zahlreiche Auffälligkeiten unbemerkt bleiben. Künstliche Intelligenz könnte Tierhalter künftig unterstützen: Sie »hört« kontinuierlich in den Stall hinein und erkennt Schreie als mögliche Hinweise auf Stress, Unwohlsein oder Managementprobleme.

Analyse von Lautäußerungen – ein vielversprechender Ansatz. Schweine verfügen über ein vielfältiges Lautrepertoire, das Rückschlüsse auf den emotionalen Zustand der Tiere zulässt. Insbesondere Schreie treten häufig im Zusammenhang mit Unbehagen oder Stress auf und eignen sich daher als Indikator für Problemsituationen. Mithilfe künstlicher Intelligenz lassen sich solche Lautäußerungen automatisch erkennen und analysieren. 

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