Häckselkette bei der Maisernte
Quelle: Countrypixel - stock.adobe.com Mit Wireless In-Field Communication stimmen Maschinen ihre Arbeit in Echtzeit aufeinander ab – unabhängig vom Hersteller.

Digitalisierung. »Schnittstellen bleiben eine Baustelle«

Mit der Digitalisierung in der Landwirtschaft wächst gleichzeitig die Zahl der Daten, Systeme und Maschinen, die miteinander kommunizieren müssen. Schnittstellen sind dabei ein Dauerthema. Im Gespräch mit Norbert Schlingmann wollten wir unter anderem wissen, ob mit KI jetzt alles einfacher wird.

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Herr Schlingmann, die AEF wird vielfach mit dem ISOBUS-Standard in Verbindung gebracht. Ist das heute immer noch das zentrale Thema?

Norbert Schlingmann: Absolut. Der ISOBUS war unser Ausgangspunkt und bleibt bis heute ein Kernthema. Als die AEF 2008 gegründet wurde, existierte der Standard ISO 11783 bereits. Allerdings zeigte sich schnell, dass verschiedene Hersteller einzelne Bereiche unterschiedlich interpretierten. Der Standard ließ Raum für Auslegungen, was in der Praxis zu Kompatibilitätsproblemen führte. Seither arbeitet die AEF daran, die Interoperabilität zwischen Maschinen verschiedener Hersteller sicherzustellen. Wir beschäftigen uns aber längst nicht mehr nur mit der Kommunikation zwischen Traktor und Anbaugerät, sondern auch mit dem Datenaustausch zwischen Maschinen, Farm-Management-Systemen und Cloud-Plattformen.

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