Weniger Wirkstoffe bedeuten mehr Risiko. Eine HFFA-Studie zeigt: Mit jedem weiteren Wirkstoff, der entfällt, steigen Ertrags- und Einkommensverluste überproportional.
Kartoffeln in Brandenburg, Weizen in Schleswig-Holstein: Die Kalkulationen zweier Betriebsbeispiele zeigen, wie sich der Verlust zentraler Pflanzenschutzwirkstoffe betriebswirtschaftlich auswirkt.
Auf keinem Kontinent wächst die Bevölkerung schneller als in Afrika. Die landwirtschaftliche Erzeugung kann da nicht mithalten. In den kommenden zehn Jahren dürften allein die Getreidekäufe der Region um 35 Mio. t zunehmen. Dazu kommen stark steigende Einfuhren an Pflanzenölen, Fleisch und Zucker – die auch der EU neue Absatzmöglichkeiten eröffnen.
Südamerika gehört zu den Gewinnern der vielen von US-Präsident Trump angezettelten Handelskonflikte. Viele Käufer greifen vermehrt auf Produkte aus Brasilien oder Argentinien zurück. Und deren Aussichten sind damit weiter positiv.
Es geht eigentlich gar nicht um Zölle oder Wirtschaft. Vielmehr fechten die USA und China einen Kampf um die Dominanz in der Weltpolitik aus. Agrarexporte sind da nicht mehr als eine Figur auf dem Spielbrett, meint Carlos Mera.
Preise leiten sich zuallererst ab aus Angebot und Nachfrage. Aber noch ganz andere Faktoren nehmen Einfluss: Zölle und die Renationalisierung der Wirtschaft, Klimamaßnahmen, die Biokraftstoffpolitik oder Energiekosten. Was bedeutet das langfristig für unsere Agrarprodukte?
Innovationen im Bereich der Düngung, im Pflanzenschutz und moderne Züchtungsverfahren könnten helfen, Erträge zu sichern und Umweltwirkungen zu mindern – stoßen jedoch häufig auf ideologische Ablehnung. Matin Qaim erklärt, warum technologische Offenheit zur Voraussetzung für Ernährungssouveränität wird – und wie sich Fortschritt und Nachhaltigkeit verbinden lassen.
Ausgehend von kamerabasierter Hacktechnik breitet sich der Einsatz Künstlicher Intelligenz im Pflanzenschutz aus. Zwischen etablierten schleppergezogenen Systemen und autonomen Robotern entwickelt sich eine neue Generation smarter Technik – vielversprechend, aber noch nicht perfekt. Stefan Paulus und Dirk Koops zeigen, wo wir stehen.
Erleichterte Zulassung genomveränderter Pflanzen, eigene Bewertungszyklen, kürzere Wirkstofflaufzeiten und ein nationaler Belastungsindikator bei Pflanzenschutzmitteln: Das schafft neue Forschungsspielräume auf der Insel, erhöht jedoch die Marktrisiken für Exporte in die EU.
Weniger Wirkstoffe, mehr Risiko: Europa braucht dringend schnellere Zulassungsverfahren, um Produktivität, Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit in Einklang zu bringen.
Klimawandel, Regulierung und der Verlust zentraler Pflanzenschutzwirkstoffe belasten die heimische Produktion. Eine aktuelle Studie zeigt: Während Klimarisiken langfristig wirken, kann Regulierung kurzfristig zu massiven Ertragseinbußen und wachsender Importabhängigkeit führen.
Brauchen wir eine Ernährungswende? Diese Frage wurde auf dem gemeinsamen Forum der DLG-Mitteilungen mit der Zeitung DIE ZEIT in Berlin gestellt. Die Antwort des Publikums war wenig überraschend: 75 % antworteten mit »ja«.
Es ist noch ein kleiner Markt, aber er wächst. In den kommenden Jahren rechnet Ivo Rzegotta in Deutschland mit Milliardenumsätzen. Aber wegen der langsamen Zulassung durch die EU und die hohen nationalen Hürden drohen die Unternehmen in die USA oder nach Ostasien abzuwandern. Verspielen wir da gerade eine Chance?
Spätestens mit dem Einzug von Umwelt- und Klimawirkungen in die Ernährungsempfehlungen ist klar: Beim Essen geht es längst um mehr als die Versorgung des Körpers mit Energie und Nährstoffen. Stattdessen soll unsere
Ernährung mit Blick auf CO2-Bilanz und Wasserverbrauch stärker als bisher pflanzenbetont sein. Ob das überhaupt sinnvoll ist, zeigt Malte Rubach.
Erst einmal ist es nur ein Stück Papier. Aber auf Dauer können die verschiedenen Vorschriften zur Erfassung der Nachhaltigkeit entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit werden. Jedenfalls ist es nicht nur ein deutsches Thema, zeigt Camillo Alborghetti.
DKE-Data präsentiert eine weiterentwickelte Version seiner Datenaustauschplattform zur sicheren und herstellerübergreifenden Verbindung von Maschinen, Farmmanagement-Systemen und Cloud-Diensten.
Alle zwei Jahre stellt sich die internationale Landtechnikindustrie einem harten Wettbewerb um die überzeugendsten Neuheiten. Überzeugt werden muss eine unabhängige Expertenkommission. Sie zeichnete dieses Mal aus 234 Neuheiten zwei Gold- und 22 Silbermedaillen aus.
Während der Boom der Unkrauthacke vorbei zu sein scheint, erweitert Kverneland sein Angebot in der mechanischen Beikrautregulierung erstmals um einen Striegel.