Prof. Dr. Katrin Zander

  • Öko

Öko in Sachsen: Ausgeprägte Vielfalt

Die Bioszene in Sachsen ist nicht auf einen Nenner zu bringen. Auf der Erzeugerseite findet man neben Milchvieh in den Grünlandgebieten auch Industriegemüse im Ackerbaugebiet. Die Vermarktungsseite ist ebenso vielfältig und stark von den Zentren Leipzig und Dresden geprägt. Ein Podcast mit:

- Josephine Moog, Biohofgut Klappendorf, Lommatzscher Pflege, 400 ha Acker, 20-85er Böden, Kartoffeln, Getreide, Raps, Sonnenblumen, Gemüseerbsen, Bohnen, Hofladen

- René Döbelt, Landgut Nemt bei Leipzig, 1000 ha Acker, 47er Böden, 160 ha Grünland, 730 Milchkühe, 85 ha Kartoffeln, 20 ha Gemüseerbsen, 40 ha Buschbohnen, 55 ha Zwiebeln

- Steffen Luderer, Milchgut Triebtal, Vogtland, 525 ha Acker, 18-28er Böden, 360 ha Grünland, 600 m über NN, 2022 von konventionell 600 Milchkühen abgestockt auf 250 bio

- Gustav Alvermann, Bio-Landwirt in Westerau, Schleswig-Holstein, Bio-Ackerbauberater

  • Öko

Öko in Thüringen: Viel Acker, aber zu wenige Tiere

In den Trockengebieten Ostdeutschlands ist der Ertragsabstand zwischen Öko und Konventionell grundsätzlich geringer. Aber es fehlen mit der Tierhaltung auch die Nährstoffe. Da braucht es gute individuelle Konzepte. Es tauschen sich aus: Stephan Gehrendes, Bioberater und Betriebsleiter der G. von Bismarck Ackerbau GbR im Norden Thüringens, 245 ha Ackerbau, Qualitätsweizen, Drusch-Leguminosen, Sonnenblumen; Futterbau-Verbund mit einem Bio-Milchvieh-Betrieb Dr. Ralf Marold, Marold-Ökologischer Samenbau GmbH & Co. KG im Thüringer Becken, 370 ha Ackerbau teilweise mit Beregnung, Saatguterzeugung (Gras, Gemüse, Leguminosen, Getreide); diverser Ölsaaten-Anbau inkl. Aufbereitung Gustav Alvermann, Bio-Landwirt in Schleswig-Holstein und Bio-Ackerbauberater

  • Betriebsführung

Agrarpolitik. Die GAP zukunftsfest machen

Subventionen, Flächenprämien und Milchquoten haben seinerzeit die Beitrittsverhandlungen beherrscht. Seither gab es einige Reformen der GAP – weg von Marktstützung, Exportförderung und gekoppelten Prämien hin zu Greening und mehr Umwelt- und Klimaschutz. Wie geht es weiter?

  • Meinung

Kommentar Bürokratieabbau. Klare Schnitte

Nach den Bauerndemonstrationen und den Protesten der Handwerker sowie der Industrie im Winter beeilt sich die Politik, von Bürokratieabbau zu reden. Einzelmaßnahmen werden überdacht, und tatsächlich müssen demnächst Tiere nicht mehr zwei Ohrmarken tragen. Weitere 60 Einzelmaßnahmen prüft das Landwirtschaftsministerium derzeit.

  • Agrarpolitik

EU-Osterweiterung. Zwanzig Jahre im Zeitraffer

Die EU-Osterweiterung war eine der wichtigsten geopolitischen Entscheidungen der Europäischen Union. Dabei gab es auch so manche Vorbehalte gegen die Aufnahme der ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten. Wie haben sich die neuen Länder und die EU seither entwickelt?

  • Betriebsführung

Wald. Holz bleibt ein Zukunftsbrennstoff

Was sich mit Feldfrüchten verdienen lässt, kann jeder Landwirt recht schnell beantworten. Doch wie steht es um Holz aus dem eigenen Wald? Oft werden die Potentiale der Forstwirtschaft für das Betriebseinkommen unterschätzt. Immerhin bleibt Holz als erneuerbare Energiequelle mit dem neuen Heizungsgesetz auch zukünftig attraktiv. Christian Mühlhausen gibt einen Überblick.